Zwischenzeitlich war das Modell auch bei pmt im Vertrieb. Dem Artikel 70301/70401 lag eine Weißmetall-Inneneinrichtung als Gewicht bei:
https://www.directupload.eu/file/d/8599 ... nb_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/8599 ... jj_jpg.htm
Die Suche ergab 15 Treffer
- Fr 28. Jun 2024, 07:11
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: VEB Leipziger Modellbau - Souviniermodelle aus DDR Zeiten
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- So 22. Okt 2023, 16:35
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Neuheit 2024: Brekina bringt Tatra T4 oder T3 und Skoda 9tr 14tr
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Re: Neuheit 2024: Brekina bringt Tatra T4 oder T3 und Skoda 9tr 14tr
Chemnitz und Schwerin passen auch nicht - der T3D hat (wie auch der T4D) das Lüftungsgitter ein Fenster weiter vorn. Und was ist eigentlich mit dem Dach passiert? Die "Riffel" zwischen zweiter und dritter Dachklappe sind definitiv zu viel - beim T3 ist das Dach in dem Bereich eigentlich glatt...
- So 23. Jan 2022, 10:07
- Forum: Anlagen-Galerie
- Thema: Straßenbahnanlage TTm
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Re: Straßenbahnanlage TTm
Hallo,Micha hat geschrieben: Sa 22. Jan 2022, 19:19 Sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt ! Spielt wohl vor "der Wende" ? (Von den neuen Fhzg. abgesehen).
In der einen Schleife steht ein großes grün-weißes Haus und davor zwei kleine TWs, ohne Gleis - was hat's damit auf sich ?
das ist die - im Übrigen sehr gelungene - Nachbildung des ehemaligen Dresdner Restaurants "Linie 6": https://www.flickr.com/photos/34148515@N03/5292263223
- Do 12. Aug 2021, 07:53
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: KSW-Modelle München und Mülheim an der Ruhr
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Re: KSW-Modelle München und Mülheim an der Ruhr
Gerhard Brose hat geschrieben: Do 12. Aug 2021, 06:07 Hallo Matthias,
St. Emmeram ist in Regensburg!
...auch. Siehe: https://sankt-emmeram.de/
- Di 29. Dez 2020, 09:55
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: BW63 Kiel
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Re: BW63 Kiel
Hallo,
mal zurück zum Thema
, auf dem Bild hier https://www.schmalspur-ostwestfalen.de/ ... tion=image ist zumindest das hintere Ende erkennbar. Die Wagennummer ist zwar nicht erkennbar, dass es sich beim Wagen in Oeynhausen um Bw 63 handelt geht aus diesem Thread hervor: viewtopic.php?t=4905.
EDIT: Gerade entdecke ich noch dieses Bild, das alle Fragen beantwortet: https://www.schmalspur-ostwestfalen.de/ ... position=1
mal zurück zum Thema
EDIT: Gerade entdecke ich noch dieses Bild, das alle Fragen beantwortet: https://www.schmalspur-ostwestfalen.de/ ... position=1
- Do 19. Nov 2020, 07:11
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Lowa Zug von Prefo mit Acryl lackieren?
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Re: Lowa Zug von Prefo mit Acryl lackieren?
Hallo,
der Kunststoff ist seit jeher Polystyrol - die Zusammensetzung mag sích über die Jahre verändert haben, aber grundsätzlich ist es schon noch das gleiche Material. Solange man nicht mit nitrobasierten Lacken herangeht ist das Material recht unempfindlich. Vor allem bei wasserbasierten Lacken ist ein gründliches Entfetten sehr wichtig! Beim Bauen kommt unweigerlich Handschweiß auf die Oberfläche, auch kann man Reste vom Formtrennmittel nie ausschließen. Also vor dem Lackieren gründlich mit warmem Fitwasser reinigen und gut trocknen lassen sollte da schon viel bewirken. Vor allem beim Grundieren kann man der Farbe durchaus auch einen Spritzer Fit beimischen, wenn es sich um wasserbasierte Farben handelt. Bei Revell-Lacken mache ich das hin und wieder wenn sie nicht haften wollen.
Viel Spaß beim Basteln!
der Kunststoff ist seit jeher Polystyrol - die Zusammensetzung mag sích über die Jahre verändert haben, aber grundsätzlich ist es schon noch das gleiche Material. Solange man nicht mit nitrobasierten Lacken herangeht ist das Material recht unempfindlich. Vor allem bei wasserbasierten Lacken ist ein gründliches Entfetten sehr wichtig! Beim Bauen kommt unweigerlich Handschweiß auf die Oberfläche, auch kann man Reste vom Formtrennmittel nie ausschließen. Also vor dem Lackieren gründlich mit warmem Fitwasser reinigen und gut trocknen lassen sollte da schon viel bewirken. Vor allem beim Grundieren kann man der Farbe durchaus auch einen Spritzer Fit beimischen, wenn es sich um wasserbasierte Farben handelt. Bei Revell-Lacken mache ich das hin und wieder wenn sie nicht haften wollen.
Viel Spaß beim Basteln!
- Do 25. Jun 2020, 07:43
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: BeKa-Modellbau Betrieb eingestellt
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Re: BeKa-Modellbau Betrieb eingestellt
Sehr sehr schade! Für Dresden werden vor allem die recht vielen Straßenbahnmodelle fehlen - aber auch die Buspalette war schon sehr interessant.
- Mo 11. Jun 2018, 10:21
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Kleine Bahn ganz groß 2018 - 9. und 10. Juni 2018 in Dresden
- Antworten: 100
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Re: Kleine Bahn ganz groß 2018 - 9. und 10. Juni 2018 in Dre
Von meiner Seite vielen Dank für die Veranstaltung - als Teilnehmer hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Man konnte wieder viele gute Freunde treffen und ebenso gute Gespräche führen. Den Veranstaltungsort fand ich persönlich durchaus sehr angenehm - für das Wetter konnte der Veranstalter schließlich nichts! Ich denke die Jungs haben einen sehr sehr guten Job gemacht!
- Mo 31. Okt 2016, 10:12
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Chemnitzer LOWA 801 vor und nach der HU
- Antworten: 9
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Re: Chemnitzer LOWA 801 vor und nach der HU
Hallo Christian,
Das ist so definitiv nicht richtig! Es handelt sich nach wie vor um die Prefo-Formen. Diese werden allerdings sehr sauber gefräst auch an verschiedene Vorbilder angepasst (Stichwort Fensterteilung beim Einrichter). Auch die komplett neu gefrästen Fenstereinsätze passen perfekt. Bodenplatte, Inneneinrichtung und Dach entspringen direkt der Prefo-Form.
Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass durch das Fräsen sehr schöne filigrane Modelle entstehen, die ihren Preis in jedem Fall wert sind.
Das ist so definitiv nicht richtig! Es handelt sich nach wie vor um die Prefo-Formen. Diese werden allerdings sehr sauber gefräst auch an verschiedene Vorbilder angepasst (Stichwort Fensterteilung beim Einrichter). Auch die komplett neu gefrästen Fenstereinsätze passen perfekt. Bodenplatte, Inneneinrichtung und Dach entspringen direkt der Prefo-Form.
Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass durch das Fräsen sehr schöne filigrane Modelle entstehen, die ihren Preis in jedem Fall wert sind.
- Do 22. Okt 2015, 18:44
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: NEUHEITEN 2015 - 2016
- Antworten: 62
- Zugriffe: 108709
Re: NEUHEITEN 2015
Hallo,
Zu den Chemnitzer Modellbahntagen hatte http://www.adp-modelle.de/ einen Stand - und da hing u. a. der gesuchte RWS-6 Bausatz. Auf der Website habe ich ihn aber nicht entdecken können.
Zu den Chemnitzer Modellbahntagen hatte http://www.adp-modelle.de/ einen Stand - und da hing u. a. der gesuchte RWS-6 Bausatz. Auf der Website habe ich ihn aber nicht entdecken können.
- Mi 28. Jan 2015, 07:46
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Chemnitzer LOWA 801 vor und nach der HU
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Re: Chemnitzer LOWA 801 vor und nach der HU
Hallo,
die Fenstereinsätze sind im Bausatz enthalten. Sie passen wirklich perfekt in die gefrästen Fensteröffnungen. Es ist wirklich erstaunlich, wie stark sich das gefräste Modell vom Vorgänger unterscheidet. In der Form macht das LOWA-Modell wieder richtig wa her.
die Fenstereinsätze sind im Bausatz enthalten. Sie passen wirklich perfekt in die gefrästen Fensteröffnungen. Es ist wirklich erstaunlich, wie stark sich das gefräste Modell vom Vorgänger unterscheidet. In der Form macht das LOWA-Modell wieder richtig wa her.
- So 25. Jan 2015, 11:36
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Chemnitzer LOWA 801 vor und nach der HU
- Antworten: 9
- Zugriffe: 17117
Chemnitzer LOWA 801 vor und nach der HU
Hallo,
endlich ist wieder bei mir mal was fertig geworden! Da unser LOWA 801 bereits seit Juni 2014 zur HU in Güstrow weilt und sich dabei sowohl innen als auch außen nicht unerheblich verändern wird war es an der Zeit, ihm ein Denkmal in1:87 zu setzen. Über die Weihnachtsfeiertage begonnen konnte ich das Modell nunmehr fertigstellen. Hier ein paar Bilder:
Als Basis diente ein gefrästes LOWA-Modell von H&P, das noch ein wenig angepasst wurde. So wurden u. a. die Blinklichter vorn angebaut, der Zielfilmkasten verschmälert und die Zierspitze nachgebildet:
Auch ein schöner Rücken kann entzücken; hier wurden ebenfalls die Rückleuchten passend nachgebildet:
Im Inneren die Einrichtung als Partywagen mit Einrichtungsbestuhlung und Tischen sowie dem "erklärbärenden" Schaffner:
Hier nochmal die Inneneinrichtung im Detail:
Wie geht es nun weiter mit unserem LOWA? Nun, da uns jetzt der Tw 813 als echter historischer Wagen zur Verfügung steht bauen wir den LOWA "partygerecht" weiter um. Innen wird er eine Abteilbestuhlung (wiederum mit Tischen) sowie Windfangwände erhalten. Außen sind besonders die neue Beblechung und Lackierung auffällig. Hier eine Studie der neuen Ausführung im aktuellen CVAG-Design neben der letzten Ausführung:
Hier noch einmal einzeln:
Durch die Fenster kann man die Inneneinrichtung mit den neu blau bezogenen Sitzen sowie den gelben Windfangwänden erahnen:
Wie es nun wirklich mit der 801 vorangeht kann man in regelmäßigen Abständen auf unserer Homepage nachlesen.
endlich ist wieder bei mir mal was fertig geworden! Da unser LOWA 801 bereits seit Juni 2014 zur HU in Güstrow weilt und sich dabei sowohl innen als auch außen nicht unerheblich verändern wird war es an der Zeit, ihm ein Denkmal in1:87 zu setzen. Über die Weihnachtsfeiertage begonnen konnte ich das Modell nunmehr fertigstellen. Hier ein paar Bilder:
Als Basis diente ein gefrästes LOWA-Modell von H&P, das noch ein wenig angepasst wurde. So wurden u. a. die Blinklichter vorn angebaut, der Zielfilmkasten verschmälert und die Zierspitze nachgebildet:
Auch ein schöner Rücken kann entzücken; hier wurden ebenfalls die Rückleuchten passend nachgebildet:
Im Inneren die Einrichtung als Partywagen mit Einrichtungsbestuhlung und Tischen sowie dem "erklärbärenden" Schaffner:
Hier nochmal die Inneneinrichtung im Detail:
Wie geht es nun weiter mit unserem LOWA? Nun, da uns jetzt der Tw 813 als echter historischer Wagen zur Verfügung steht bauen wir den LOWA "partygerecht" weiter um. Innen wird er eine Abteilbestuhlung (wiederum mit Tischen) sowie Windfangwände erhalten. Außen sind besonders die neue Beblechung und Lackierung auffällig. Hier eine Studie der neuen Ausführung im aktuellen CVAG-Design neben der letzten Ausführung:
Hier noch einmal einzeln:
Durch die Fenster kann man die Inneneinrichtung mit den neu blau bezogenen Sitzen sowie den gelben Windfangwänden erahnen:
Wie es nun wirklich mit der 801 vorangeht kann man in regelmäßigen Abständen auf unserer Homepage nachlesen.
- Mi 15. Mai 2013, 20:49
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Atlas Verlag: legendäre Strassenbahnen
- Antworten: 715
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Re: Atlas Verlag: legendäre Strassenbahnen
Hallo,
ich habe auch mal den Messschieber angelegt und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen. Breite und Achsstand meines Modelles passen zu 1/87. Und die Länge ist ein schwieriges Thema: Das Fahrzeug wird mit 6500 mm Originallänge angegeben. Gerade hier gab es in der Geschichte aber sehr verschiedene Angaben: Ist die Länge über Wagenkasten, Rammbohle, Dachüberstand oder Kupplung gemessen? Wenn ich mein Modell über Wagenkasten (kürzestes Maß) messe komme ich auf 1/93, über Kupplung (längstes Maß) gemessen auf 1/87.
ich habe auch mal den Messschieber angelegt und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen. Breite und Achsstand meines Modelles passen zu 1/87. Und die Länge ist ein schwieriges Thema: Das Fahrzeug wird mit 6500 mm Originallänge angegeben. Gerade hier gab es in der Geschichte aber sehr verschiedene Angaben: Ist die Länge über Wagenkasten, Rammbohle, Dachüberstand oder Kupplung gemessen? Wenn ich mein Modell über Wagenkasten (kürzestes Maß) messe komme ich auf 1/93, über Kupplung (längstes Maß) gemessen auf 1/87.
- Fr 23. Nov 2012, 10:55
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Tatra T 3 Bratislava
- Antworten: 5
- Zugriffe: 10313
Re: Tatra T 3 Bratislava
Dem kann ich ur zustimmen: Der Zug ist hervorragend geworden!
- So 19. Sep 2010, 20:22
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Wenig Aufwand - große Wirkung: Lackiertips für Nicht-Profis
- Antworten: 8
- Zugriffe: 9943
Wenig Aufwand - große Wirkung: Lackiertips für Nicht-Profis
Hallo,
Wie schon im Betreff geschrieben: Airbrush-Profi drücken jetzt bitte den "Zurück"-Button ihres Browsers
Ich möchte aus meinen Erfahrungen ein paar Lackiertips anbringen - und bin auch selbst für Hilfe und Ideen dankbar. Häufig liest man, dass sich Leute, die hervorragende Modelle bauen nicht so recht ans Lackieren herantrauen bzw. ausschließlich mit dem Pinsel lackieren. Auch ich gehörte lange zu dieser "Spezies", da ich die Investition in Airbrushzubehör (aus Kosten- aber auch Erfahrungsgründen) scheute und immer noch scheue. Somit entschloss ich mich zum Lackieren aus der Sprayflasche und möchte meine Erfahrungen mit allen Vor- und Nachteilen schildern.
Ich habe mich auf einen Lackhersteller, mit dem ich sehr gute Erfahrung gemacht habe "eingeschossen" - die Firma J. W. Ostendorff. Diese Lacke sind in diversen Baumärkten unter einem jeweiligen Handelsmarkennamen zu finden: Vincent, Netto, Genius Pro oder Faust. Erkennbar ist der Hersteller am (Barcode-)Schlüssel, der für Ostendorff immer mit 4004014 beginnt. Während ich anfangs seidenmatt lackierte habe ich mittlerweile zu glänzend gewechselt. Grund ist die bessere Wirkung der Schiebebilder. Die fertigen Modelle werden dann aber noch mit Klarlack seidenmatt überzogen. Nun aber zu den Tips, mit ein paar Bilder untermalt:
1. Geduld, Geduld, Geduld...
Eigentlich meine Schwäche. Aber es muss nichts "schnell" fertigwerden. Damit richtet man in der Regel nur Schaden an. Eine gute mehrfarbige Lackierung kann schon mal (mit allen Trocknungszeiten) mehrere Wochen dauern.
2. Gute Untergrundbehandlung ist die halbe Miete
Prinzipiell baue ich erst den kompletten Wagenkasten zusammen; bei Tatra-Wagen inclusive Dach, Gotha-Dächer werden separat lackiert und dann aufgeklebt. Dabei gehe ich mit Kleber nicht unbedingt sparsam um (speziell bei Tatra-Dächern), da eh alle Klebestellen noch verschliffen werden. Gegebenenfalls muss noch gespachtelt werden. Dafür verwende ich ausschließlich Revell Plasto, da dieser den Kunststoff anlöst und sich somit perfekt verbindet. Ein Tatra hat nun mal im Original keine Naht zwischen Kasten und Dach (speziell im Front- und Heckbereich) und sollte diese auch im Modell nicht haben. Auch bei KT4D/T6 muss der Nahtbereich in Front und Heck sorgfältig verspachtelt werden. Alle glatten Flächen verschleife ich nass (Körnung mindestens 600). Im Bereich von Zierleisten, Türen o. ä. kommt ein Glasfaserpinsel zum Einsatz um den Untergrund anzurauhen. Dies ist besonders wichtig, um beim Abkleben eine gute Haftung der Farbe zu erreichen - die Farbe soll sich ja nicht mit dem Klebeband ablösen.
Die beiden Tatra-Modelle haben eine Vielzahl an Klebestellen, die alle nicht mehr zu sehen sind:

3. Immer von innen nach außen lackieren
Ich lackiere immer zuerst die Innenseiten der Modelle. Dazu klebe ich die Außenseiten mit Malerkrepp ab, um sie vor Farbnebel zu schützen. Danach setze ich die Kästen auf Klötzer auf und lackiere die Außenseiten. Die Klötzer schützen die Innenseite vor "Lackschäden". eine Folietüte über der Hand bewahrt vor "Kollateralschäden", denn ich halte die Modelle beim Lackieren in der Hand. Auf eine Tischplatte aufgesetzt hat man häufig das Problem, dass der Farbnebel das "letzte Staubkorn" findet und direkt auf die zu lackierende Fläche bringt.

4. Die richtige Lackierreihenfolge festlegen
Galt früher immer "von hell nach dunkel" so ist dies bei heutigen Lacken nicht mehr nötig; die Deckkraft ist einfach sehr gut. Ich lackiere daher immer in der Reihenfolge, die für das Abkleben am günstigsten ist. Hier ein Beispiel:

Den KT4D mit seinen glatten Flächen habe ich erst komplett hellelfenbein lackiert. Nach dem Maskieren habe ich alle orangefarbenen Flächen gleichzeitig lackiert, anschließend den schwarzen Rahmen. Beim Bus habe ich zuerst die Türseite orange lackiert. Nach dem Maskieren wurde der Kasten elfenbein lackiert, erst danach waren Front und Heckbereich wieder in orange an der Reihe. Die Kunststoffzierleiste des Originals habe ich mit einem Streifen schwarzen Klebebandes nachgebildet. Ein weitere Tip zu den Fenstergummis beim Bus: diese habe ich mit Paintmarker (Schneider 271) nachgebildet. Nach dem Trocknen kann man eventuell "daneben gegangene" Farbe mit dem Glasfaserpinsel entfernen.
Häufig lackiere ich die Farbe schmaler Zierstreifen zuerst und maskiere sie dann. Es ist wesentlich einfacher, einen Streifen Maskierband parallel zuzuschneiden als zwei Streifen exakt parallel aufzukleben. Und bei einer Streifenbreite von 0,8 mm fällt jedes Zehntel auf. Hier ein Beispiel am KT8:

Folgende Reihenfolge habe ich angewandt:
1. Kasten komplett weiß lackieren, weiße Zierstreifen maskieren
2. alles "was nicht rot wird" maskieren - rot lackieren
3. alles "was nicht anthrazitfarben wird" maskieren - anthrazit lackieren
4. alles außer Türbereich maskieren - Türen hellgrau lackieren.
Bei allen vorstehenden Lackierarbeiten blieben die schmalen Streifen, die das Weiß abdecken am Kasten kleben und wurden zuletzt entfernt. Dami bleibt die Überraschung bis zum Schluß, ob eventuell Farbe unter die Maske gedrungen ist. Sollte das in wenigen Fällen passiert sein, hilft auch hier der vorsichtig zum Einsatz gebrachte Glasfaserpinsel.
5. Das eigentliche Lackieren
Wie oben geschrieben verwende ich Sprayflaschen. Damit stehen nur die Farben zur Verfügung, die der Hersteller anbietet. Ich habe aber bisher immer das Passende gefunden. Wichtig ist es, Kunstharz- und keine Acryllacke zu verwenden. Acrylfarbe kann ggf. den Kunststoff anlösen. Zuerst wird der Wagenkasten gleichmäßig dünn eingenebelt. Die Farbe muss dabei noch nicht decken! Nach einer Antrockenzeit von 20 - 30 Minuten (Mattlacke werden schon matt) wird der Wagenkasten einzweites Mal deckend lackiert. Durch diese Vorgehensweise vermeidet man nicht nur Nasen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der erste Lackauftrag den Zugang unter die Maske verschließt und somit ein Eindringen von Farbe verhindert.
6. Die Dekore
Ich verwende mit Laserdrucke bedruckbare Schiebebildfolien - erhältlich über eBay oder z. B. druckeronkel.de. Diese werden mit Weichmacher aufgetragen und nach komplettem Durchtrocknen mit Klarlack überzogen. Beim folgenden Bild nutzte ich den "Heimvorteil" und habe einfach alle Beschriftungen am Original abfotografiert und am Rechner bearbeitet. Bei diesem Wagen sind übrigens auch die silbernen Zierleisten mittels Abklebetechnik lackiert:

Ich hoffe, dass ich vielleicht dem Einen oder Anderen eine Anregung geben konnte. Wie gesagt, ich bin auch selbst für Tips und Anregungen dankbar. Die gezeigten Modelle sind zum größten Teil noch nicht ganz fertig.
Und wer das alles schon wusste hätte vielleicht gar nicht bis hier her lesen müssen
EDIT hat mich um folgende Ergänzung gebeten: Zum Abkleben verwende ich Elektrikerisolierband - aber das "Gute" vom Profi, die Baumarktware ist zu störrisch und haftet schlecht an Konturen. Also am Besten den Elektriker fragen. Zum Schneiden klebe ich es auf das Trägerpapier von Etiketten o. ä. und schneide es mit Stahllineal und Cuttermesser.
Wie schon im Betreff geschrieben: Airbrush-Profi drücken jetzt bitte den "Zurück"-Button ihres Browsers
Ich möchte aus meinen Erfahrungen ein paar Lackiertips anbringen - und bin auch selbst für Hilfe und Ideen dankbar. Häufig liest man, dass sich Leute, die hervorragende Modelle bauen nicht so recht ans Lackieren herantrauen bzw. ausschließlich mit dem Pinsel lackieren. Auch ich gehörte lange zu dieser "Spezies", da ich die Investition in Airbrushzubehör (aus Kosten- aber auch Erfahrungsgründen) scheute und immer noch scheue. Somit entschloss ich mich zum Lackieren aus der Sprayflasche und möchte meine Erfahrungen mit allen Vor- und Nachteilen schildern.
Ich habe mich auf einen Lackhersteller, mit dem ich sehr gute Erfahrung gemacht habe "eingeschossen" - die Firma J. W. Ostendorff. Diese Lacke sind in diversen Baumärkten unter einem jeweiligen Handelsmarkennamen zu finden: Vincent, Netto, Genius Pro oder Faust. Erkennbar ist der Hersteller am (Barcode-)Schlüssel, der für Ostendorff immer mit 4004014 beginnt. Während ich anfangs seidenmatt lackierte habe ich mittlerweile zu glänzend gewechselt. Grund ist die bessere Wirkung der Schiebebilder. Die fertigen Modelle werden dann aber noch mit Klarlack seidenmatt überzogen. Nun aber zu den Tips, mit ein paar Bilder untermalt:
1. Geduld, Geduld, Geduld...
Eigentlich meine Schwäche. Aber es muss nichts "schnell" fertigwerden. Damit richtet man in der Regel nur Schaden an. Eine gute mehrfarbige Lackierung kann schon mal (mit allen Trocknungszeiten) mehrere Wochen dauern.
2. Gute Untergrundbehandlung ist die halbe Miete
Prinzipiell baue ich erst den kompletten Wagenkasten zusammen; bei Tatra-Wagen inclusive Dach, Gotha-Dächer werden separat lackiert und dann aufgeklebt. Dabei gehe ich mit Kleber nicht unbedingt sparsam um (speziell bei Tatra-Dächern), da eh alle Klebestellen noch verschliffen werden. Gegebenenfalls muss noch gespachtelt werden. Dafür verwende ich ausschließlich Revell Plasto, da dieser den Kunststoff anlöst und sich somit perfekt verbindet. Ein Tatra hat nun mal im Original keine Naht zwischen Kasten und Dach (speziell im Front- und Heckbereich) und sollte diese auch im Modell nicht haben. Auch bei KT4D/T6 muss der Nahtbereich in Front und Heck sorgfältig verspachtelt werden. Alle glatten Flächen verschleife ich nass (Körnung mindestens 600). Im Bereich von Zierleisten, Türen o. ä. kommt ein Glasfaserpinsel zum Einsatz um den Untergrund anzurauhen. Dies ist besonders wichtig, um beim Abkleben eine gute Haftung der Farbe zu erreichen - die Farbe soll sich ja nicht mit dem Klebeband ablösen.
Die beiden Tatra-Modelle haben eine Vielzahl an Klebestellen, die alle nicht mehr zu sehen sind:

3. Immer von innen nach außen lackieren
Ich lackiere immer zuerst die Innenseiten der Modelle. Dazu klebe ich die Außenseiten mit Malerkrepp ab, um sie vor Farbnebel zu schützen. Danach setze ich die Kästen auf Klötzer auf und lackiere die Außenseiten. Die Klötzer schützen die Innenseite vor "Lackschäden". eine Folietüte über der Hand bewahrt vor "Kollateralschäden", denn ich halte die Modelle beim Lackieren in der Hand. Auf eine Tischplatte aufgesetzt hat man häufig das Problem, dass der Farbnebel das "letzte Staubkorn" findet und direkt auf die zu lackierende Fläche bringt.

4. Die richtige Lackierreihenfolge festlegen
Galt früher immer "von hell nach dunkel" so ist dies bei heutigen Lacken nicht mehr nötig; die Deckkraft ist einfach sehr gut. Ich lackiere daher immer in der Reihenfolge, die für das Abkleben am günstigsten ist. Hier ein Beispiel:

Den KT4D mit seinen glatten Flächen habe ich erst komplett hellelfenbein lackiert. Nach dem Maskieren habe ich alle orangefarbenen Flächen gleichzeitig lackiert, anschließend den schwarzen Rahmen. Beim Bus habe ich zuerst die Türseite orange lackiert. Nach dem Maskieren wurde der Kasten elfenbein lackiert, erst danach waren Front und Heckbereich wieder in orange an der Reihe. Die Kunststoffzierleiste des Originals habe ich mit einem Streifen schwarzen Klebebandes nachgebildet. Ein weitere Tip zu den Fenstergummis beim Bus: diese habe ich mit Paintmarker (Schneider 271) nachgebildet. Nach dem Trocknen kann man eventuell "daneben gegangene" Farbe mit dem Glasfaserpinsel entfernen.
Häufig lackiere ich die Farbe schmaler Zierstreifen zuerst und maskiere sie dann. Es ist wesentlich einfacher, einen Streifen Maskierband parallel zuzuschneiden als zwei Streifen exakt parallel aufzukleben. Und bei einer Streifenbreite von 0,8 mm fällt jedes Zehntel auf. Hier ein Beispiel am KT8:

Folgende Reihenfolge habe ich angewandt:
1. Kasten komplett weiß lackieren, weiße Zierstreifen maskieren
2. alles "was nicht rot wird" maskieren - rot lackieren
3. alles "was nicht anthrazitfarben wird" maskieren - anthrazit lackieren
4. alles außer Türbereich maskieren - Türen hellgrau lackieren.
Bei allen vorstehenden Lackierarbeiten blieben die schmalen Streifen, die das Weiß abdecken am Kasten kleben und wurden zuletzt entfernt. Dami bleibt die Überraschung bis zum Schluß, ob eventuell Farbe unter die Maske gedrungen ist. Sollte das in wenigen Fällen passiert sein, hilft auch hier der vorsichtig zum Einsatz gebrachte Glasfaserpinsel.
5. Das eigentliche Lackieren
Wie oben geschrieben verwende ich Sprayflaschen. Damit stehen nur die Farben zur Verfügung, die der Hersteller anbietet. Ich habe aber bisher immer das Passende gefunden. Wichtig ist es, Kunstharz- und keine Acryllacke zu verwenden. Acrylfarbe kann ggf. den Kunststoff anlösen. Zuerst wird der Wagenkasten gleichmäßig dünn eingenebelt. Die Farbe muss dabei noch nicht decken! Nach einer Antrockenzeit von 20 - 30 Minuten (Mattlacke werden schon matt) wird der Wagenkasten einzweites Mal deckend lackiert. Durch diese Vorgehensweise vermeidet man nicht nur Nasen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der erste Lackauftrag den Zugang unter die Maske verschließt und somit ein Eindringen von Farbe verhindert.
6. Die Dekore
Ich verwende mit Laserdrucke bedruckbare Schiebebildfolien - erhältlich über eBay oder z. B. druckeronkel.de. Diese werden mit Weichmacher aufgetragen und nach komplettem Durchtrocknen mit Klarlack überzogen. Beim folgenden Bild nutzte ich den "Heimvorteil" und habe einfach alle Beschriftungen am Original abfotografiert und am Rechner bearbeitet. Bei diesem Wagen sind übrigens auch die silbernen Zierleisten mittels Abklebetechnik lackiert:

Ich hoffe, dass ich vielleicht dem Einen oder Anderen eine Anregung geben konnte. Wie gesagt, ich bin auch selbst für Tips und Anregungen dankbar. Die gezeigten Modelle sind zum größten Teil noch nicht ganz fertig.
Und wer das alles schon wusste hätte vielleicht gar nicht bis hier her lesen müssen
EDIT hat mich um folgende Ergänzung gebeten: Zum Abkleben verwende ich Elektrikerisolierband - aber das "Gute" vom Profi, die Baumarktware ist zu störrisch und haftet schlecht an Konturen. Also am Besten den Elektriker fragen. Zum Schneiden klebe ich es auf das Trägerpapier von Etiketten o. ä. und schneide es mit Stahllineal und Cuttermesser.