Klasse!
Wird das eines Tages auch zu kaufen sein?
Liebe Grüße
Olli
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- Mi 29. Nov 2023, 11:26
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Laufende Pferde Teil 2
- Antworten: 6
- Zugriffe: 8329
- Mo 14. Aug 2023, 00:08
- Forum: Anlagen-Galerie
- Thema: Eigentlich nur ein Bausatz...
- Antworten: 2
- Zugriffe: 25246
Re: Eigentlich nur ein Bausatz...
Hallo Daniel,
gefällt mir gut und erinnert mich an meinen Besuch in Moskau im Herbst 2014.
Die Metro dort hat mich, wie die gesamte Stadt, sehr fasziniert.
Ich bin froh, dass ich damals diese Reise machen konnte, heute wäre das ja fast unmöglich und ich würde es auch nicht wollen.
Passend zu dem Gebäude gäbe es ja auch einen Bausatz der passenden Fahrzeuge, wobei die unter den aktuellen Umständen vermutlich schwer zu bekommen sein dürften.
Welche Fahrzeuge werden in Deiner Phantasie-Stadt denn fahren?
Viele Grüße
Olli
gefällt mir gut und erinnert mich an meinen Besuch in Moskau im Herbst 2014.
Die Metro dort hat mich, wie die gesamte Stadt, sehr fasziniert.
Ich bin froh, dass ich damals diese Reise machen konnte, heute wäre das ja fast unmöglich und ich würde es auch nicht wollen.
Passend zu dem Gebäude gäbe es ja auch einen Bausatz der passenden Fahrzeuge, wobei die unter den aktuellen Umständen vermutlich schwer zu bekommen sein dürften.
Welche Fahrzeuge werden in Deiner Phantasie-Stadt denn fahren?
Viele Grüße
Olli
- Do 10. Aug 2023, 12:31
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: U-Bahnen B und HH in H0
- Antworten: 8
- Zugriffe: 12833
Re: U-Bahnen B und HH in H0
Hej Oliver,
das ist ja interessant - ich dachte bislang, dass Du nur das Nachfolgemodell aus den 80ern machst, mit den gewölbten Frontscheiben.
Halt uns bitte auf dem laufenden.
Liebe Grüße
Olli
das ist ja interessant - ich dachte bislang, dass Du nur das Nachfolgemodell aus den 80ern machst, mit den gewölbten Frontscheiben.
Halt uns bitte auf dem laufenden.
Liebe Grüße
Olli
- Di 12. Apr 2022, 20:18
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Download von Forumsbeiträgen
- Antworten: 9
- Zugriffe: 7772
Re: Download von Forumsbeiträgen
Moin,
also ich mache das für mich immer so, dass ich die Seite mit den mich interessierenden Inhalten als PDF speichere. Manchmal ziehe ich mir auch die Bilder extra raus und packe das dann alles auf meinem Rechner in einen Ordner.
Bei allen anderen Speichermethoden habe ich gefühlt hunderttausend Kleinstdateien wie Icons unübersichtlich in einem Ordner, und mit der Datei selbst kann ich auch nicht mehr viel anfangen, wenn die Ursprungsseite nicht mehr existiert.
Viele Grüße Olli
also ich mache das für mich immer so, dass ich die Seite mit den mich interessierenden Inhalten als PDF speichere. Manchmal ziehe ich mir auch die Bilder extra raus und packe das dann alles auf meinem Rechner in einen Ordner.
Bei allen anderen Speichermethoden habe ich gefühlt hunderttausend Kleinstdateien wie Icons unübersichtlich in einem Ordner, und mit der Datei selbst kann ich auch nicht mehr viel anfangen, wenn die Ursprungsseite nicht mehr existiert.
Viele Grüße Olli
- Mi 30. Mär 2022, 10:45
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: U-Bahn-Modell-Anlagen
- Antworten: 26
- Zugriffe: 34728
Re: U-Bahn-Modell-Anlagen
Moin Oliver,
da bist Du ja schon weit gekommen. Ich wusste gar nicht, dass Du diesen Typ auch schon "in der Mache" hast. Ich wusste nur von dem Nachfolger mit den Panoramascheiben und eckigen Lampen.
De A3/A3L sollte mein erstes Projekt in 3D werden, weil ich eine große Blaupause davon habe - da muss ich mir wohl ein anderes Projekt suchen :-/
Bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht.
Viele Grüße
Olli
da bist Du ja schon weit gekommen. Ich wusste gar nicht, dass Du diesen Typ auch schon "in der Mache" hast. Ich wusste nur von dem Nachfolger mit den Panoramascheiben und eckigen Lampen.
De A3/A3L sollte mein erstes Projekt in 3D werden, weil ich eine große Blaupause davon habe - da muss ich mir wohl ein anderes Projekt suchen :-/
Bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht.
Viele Grüße
Olli
- Mo 24. Jan 2022, 12:55
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Berlin REKO ATW SERO Emmy
- Antworten: 3
- Zugriffe: 4305
Re: Berlin REKO ATW SERO Emmy
Moin René,
gerade erst gesehen, sehr schön gebautes Modell, gefällt mir sehr!!
Den will ich auch immer noch bauen (die Halling-Basis liegt hier schon bereit).
Und die Emmy-Beschriftung kenne ich aus einem der einschlägigen Bücher über die Berliner Straßenbahn (Alba?), gefällt mir sehr.
Leider nur ein Foto, das als Vorlage allein nicht reichte.
Interessant, dass es doch noch mehr Fotos davon gibt.
LG Olli
gerade erst gesehen, sehr schön gebautes Modell, gefällt mir sehr!!
Den will ich auch immer noch bauen (die Halling-Basis liegt hier schon bereit).
Und die Emmy-Beschriftung kenne ich aus einem der einschlägigen Bücher über die Berliner Straßenbahn (Alba?), gefällt mir sehr.
Leider nur ein Foto, das als Vorlage allein nicht reichte.
Interessant, dass es doch noch mehr Fotos davon gibt.
LG Olli
- So 24. Jan 2021, 16:14
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: BW63 Kiel
- Antworten: 10
- Zugriffe: 9959
Re: BW63 Kiel
Hallo Tobi,
sehr interessant.
Du hast Post.
Viele Grüße Olli
sehr interessant.
Du hast Post.
Viele Grüße Olli
- Do 21. Jan 2021, 08:17
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: BW63 Kiel
- Antworten: 10
- Zugriffe: 9959
Re: BW63 Kiel
Moin Tobi,
eine Frage noch zu den Fenstern:
Wie hast Du die gemacht?
Gefräst, alle per Hand einzeln ausgesägt und zurechtgefeilt?
Und wie hast Du die silbernen Klappfensterrahmen gemacht? Die sehen erhaben aus.
Die Schiebefenster sind sicher mit schwarzem Edding aufgemalt?
Viele Grüße
Olli
eine Frage noch zu den Fenstern:
Wie hast Du die gemacht?
Gefräst, alle per Hand einzeln ausgesägt und zurechtgefeilt?
Und wie hast Du die silbernen Klappfensterrahmen gemacht? Die sehen erhaben aus.
Die Schiebefenster sind sicher mit schwarzem Edding aufgemalt?
Viele Grüße
Olli
- Di 19. Jan 2021, 10:02
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: BW63 Kiel
- Antworten: 10
- Zugriffe: 9959
Re: BW63 Kiel
Moin Tobi,
sauberer Zusammenbau, saubere Lackierung, toll!!
Ich bin auch erst drüber gestolpert, als ich mir einige Gehäuse von iMaterialise bestellt hatte und mit meinen Fotos verglich.
Ich hatte zunächst Guido unterstellt, diese Fenster falsch positioniert zu haben, bis ich dann feststellte, dass es zwei unterschiedliche Fensteranordnungen gab.
Meine Vermutung (!) ist, dass man beim Umbau in Einrichtungsfahrzeuge die (vom Wagenende aus gesehen jeweils zweiten) Fenster zunächst (bei den zuerst umgebauten Wagen) entsprechend der Lage der (ehemaligen) Tür anordnete, und dass man im Laufe des Umbauprogramms aus Gründen der harmonischeren Fensteraufteilung das zweite Fenster etwas mehr zur Wagenmitte hin verschob.
Da gibt es (hier?) aber sicher Spezialisten, die Genaueres sagen können.
Zu der verpixelten Beschriftung:
Ich finde es toll, dass Du Dir dazu so viel Gedanken machst, viele sind da sehr leichtsinnig.
Hier wäre es aber aus meiner Sicht kein Problem, die Werbung unverpixelt zu zeigen.
Solange Du sie nicht unverzerrt und als Druckvorlage hier einstellst
Viele Grüße
Olli
sauberer Zusammenbau, saubere Lackierung, toll!!
Ja, nicht nur in der Anordnung der Lüftungsklappen in den Fenstern waren die Kieler sehr kreativ, sondern überhaupt in der Anordnung dieser kleinen Fenster im Bereich der ehemaligen Einstiegstüren.Tobi hat geschrieben: Di 22. Dez 2020, 16:08 Interessant wird die "Nicht-Tür-Seite":
In einer nächtlichen Recherche hab ich feststellen müssen, dass die Kieler wohl seeeeehr kreativ waren, was die Anordnung der zu öffnenden Fenster angeht (0=geschlossen, A=aufmachbar, U=unbekannt, von vorne nach hinten):
BW64 A0 - A0
BW81 A0 - 0A
BW66 UU - 0A
BW68 0A - A0
BW69 A0 - 0A
BW71 A0 - 0A
BW74 UU - 0A
BW61 A0 - 0A
Ich bin auch erst drüber gestolpert, als ich mir einige Gehäuse von iMaterialise bestellt hatte und mit meinen Fotos verglich.
Ich hatte zunächst Guido unterstellt, diese Fenster falsch positioniert zu haben, bis ich dann feststellte, dass es zwei unterschiedliche Fensteranordnungen gab.
Meine Vermutung (!) ist, dass man beim Umbau in Einrichtungsfahrzeuge die (vom Wagenende aus gesehen jeweils zweiten) Fenster zunächst (bei den zuerst umgebauten Wagen) entsprechend der Lage der (ehemaligen) Tür anordnete, und dass man im Laufe des Umbauprogramms aus Gründen der harmonischeren Fensteraufteilung das zweite Fenster etwas mehr zur Wagenmitte hin verschob.
Da gibt es (hier?) aber sicher Spezialisten, die Genaueres sagen können.
Zu der verpixelten Beschriftung:
Ich finde es toll, dass Du Dir dazu so viel Gedanken machst, viele sind da sehr leichtsinnig.
Hier wäre es aber aus meiner Sicht kein Problem, die Werbung unverpixelt zu zeigen.
Solange Du sie nicht unverzerrt und als Druckvorlage hier einstellst
Viele Grüße
Olli
- Di 10. Dez 2019, 09:58
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: ELA und Lysol - Verrückheiten, die ein Traum bleiben müssen?
- Antworten: 12
- Zugriffe: 15881
Re: ELA und Lysol - Verrückheiten, die ein Traum bleiben müssen?
Moin Daniel,
für mich gehört der typische Geruch der Schwellen auch untrennbar zum Gesamterlebnis U-Bahn.
Ich hatte mir das auch so überlegt wie Du, aber wegen der Schädlichkeit der entsprechenden Stoffe habe ich das auch schnell wieder verworfen.
Das Schwellenschutzmittel ist natürlich nur die halbe Miete, von Berlin kenne ich das, dass sich auch noch andere Gerüchte dazu gesellen, die im Allgemeinen eher nicht als angenehm empfunden werden ...
Vor gut 15 Jahren gab es mal einen Künstler, der den typischen U-Bahn-Geruch künstlich hergestellt und in kleine Flakons abgefüllt hatte. Man konnte auf dem Bahnsteig der U 2 am Bahnhof Alexanderplatz in Berlin für einen Euro solch eine Geruchsprobe aus einem kleinen Automaten erwerben.
Ich fand den U-Bahn-Duft nur bedingt gelungen, vermutlich weil die Substanz die Gesundheit der Käufer nicht gefährden durfte und daher der wichtigste Bestandteil fehlte.
Dem Künstler ging es auch in erster Linie um den Mix an Gerüchen, der sich aus dem Nebeneinander von Schwellen, Technik, Imbiss, Schweiß, Urin etc. ergibt.
Wenn Du dennoch Interesse haben solltest:
Frag doch mal bei der BVG an, vielleicht können die einen Kontakt zum Künstler herstellen und er verrät Dir seine Rezeptur?
Viele Grüße
Olli
für mich gehört der typische Geruch der Schwellen auch untrennbar zum Gesamterlebnis U-Bahn.
Ich hatte mir das auch so überlegt wie Du, aber wegen der Schädlichkeit der entsprechenden Stoffe habe ich das auch schnell wieder verworfen.
Das Schwellenschutzmittel ist natürlich nur die halbe Miete, von Berlin kenne ich das, dass sich auch noch andere Gerüchte dazu gesellen, die im Allgemeinen eher nicht als angenehm empfunden werden ...
Vor gut 15 Jahren gab es mal einen Künstler, der den typischen U-Bahn-Geruch künstlich hergestellt und in kleine Flakons abgefüllt hatte. Man konnte auf dem Bahnsteig der U 2 am Bahnhof Alexanderplatz in Berlin für einen Euro solch eine Geruchsprobe aus einem kleinen Automaten erwerben.
Ich fand den U-Bahn-Duft nur bedingt gelungen, vermutlich weil die Substanz die Gesundheit der Käufer nicht gefährden durfte und daher der wichtigste Bestandteil fehlte.
Dem Künstler ging es auch in erster Linie um den Mix an Gerüchen, der sich aus dem Nebeneinander von Schwellen, Technik, Imbiss, Schweiß, Urin etc. ergibt.
Wenn Du dennoch Interesse haben solltest:
Frag doch mal bei der BVG an, vielleicht können die einen Kontakt zum Künstler herstellen und er verrät Dir seine Rezeptur?
Viele Grüße
Olli
- Sa 5. Okt 2019, 23:25
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Optimierung Halling GT6 Kiel
- Antworten: 6
- Zugriffe: 12404
Re: Optimierung Halling GT6 Kiel
Hallo Toofii,
wie ich am Ende meines ersten Beitrags schrieb:
„... die Entfernung der Regenrinne und der aufgedruckten roten Linie direkt darunter beim Nachläufer.“
Soll heißen, beim Vorbild gab es in den letzten Einsatzjahren am Nachläufer keine Regenrinne, stattdessen diesen auflackierten weinroten Streifen. Dieser müsste allerdings auf Höhe der ursprünglichen Regenrinne sein. So wie am Modell stimmt es also nicht.
LG Olli
wie ich am Ende meines ersten Beitrags schrieb:
„... die Entfernung der Regenrinne und der aufgedruckten roten Linie direkt darunter beim Nachläufer.“
Soll heißen, beim Vorbild gab es in den letzten Einsatzjahren am Nachläufer keine Regenrinne, stattdessen diesen auflackierten weinroten Streifen. Dieser müsste allerdings auf Höhe der ursprünglichen Regenrinne sein. So wie am Modell stimmt es also nicht.
LG Olli
- Fr 20. Sep 2019, 23:18
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Optimierung Halling GT6 Kiel
- Antworten: 6
- Zugriffe: 12404
Optimierung Halling GT6 Kiel - Fortsetzung
Moin und hallo miteinander,
heute soll es nun weiter gehen mit der Optimierung des Kieler DüWag-Gelenkwagens.
Mit den Drehgestellblenden war ich von Anfang an nicht glücklich.

Mit dieser Drehgestellblende wurden die Kieler Wagen serienmäßig von Halling ausgeliefert.

So sahen die Drehgestellblenden der Kieler Wagen im Original aus (Wagen 270, 23.03.1985, Fähre Holtenau).

Bei der Verschrottung wurden auch Bereiche sichtbar, die im regulären Betrieb nicht sichtbar waren (Wagen 264, 23.05.1985, Kiel-Diedrichsdorf).

Halling hat auch Drehgestellblenden, die denen der Kieler Wagen näher kommen. Weil sie an den Modellen nach Braunschweiger Vorbild verwendet wurden, nenne ich sie hier "Braunschweiger Blenden". Sie sehen deutlich besser aus, "out of the box" sind die aber auch nicht hunderprozentig stimmig. Im ersten Schritt habe ich die "Braunschweiger Blende" einfach flach gefeilt. Dadurch wird auch die Magnetschienenbremse flach, und sie hängt auch nicht in Rad- und Schienenebene - noch nicht optimal also.

Hier habe ich die Magnetschienenbremse entfernt. Die Drehgestellblende wirkt schon besser. Die Magnetschienenbremse wird später weiter nach hinten versetzt (in Rad- und Schienenebene) wieder eingeklebt.
Kiel hatte eine Spurweite von 1100 mm, folglich habe ich die Halling-Modelle in Spur H0m angeschafft.
Damit Drehgestellblenden und Räder zusammenrücken, habe ich die Stifte zum Aufstecken der Drehgestellblenden an den Drehgestellrahmen etwas gekürzt.

Hier sieht man in der Draufsicht den originalen Abstand (für Spur H0, oben) und den verringerten Abstand (für H0m, unten). Die Drehgestellblenden sind bereits plan gefeilt.

Im Bereich der Magnetschienenbremse habe ich von den Steckzapfen etwas Material abgetragen, damit ich die (abgeschnittene) Magnetschienenbremse später nach innen versetzt in Höhe der Räder und Schienen wieder ankleben kann.

Das Drehgestell fertig mit eingesetzter Magnetschienenbremse und ergänzt um ein paar kleine Details.
Ich will nicht verschweigen, dass die Bearbeitung der Drehgestelle etwas mühselig ist. Sechs Blenden pro Gelenkwagen wollen so bearbeitet sein.
Ich finde aber, dass es sich lohnt, denn durch die schmalen Drehgestellblenden und den weit herunter gezogenen Wagenkasten scheint das Modell wie das Original elegant über die Schienen zu schweben.
Soweit für heute, bis demnächst!
Schöne Grüße
Olli
heute soll es nun weiter gehen mit der Optimierung des Kieler DüWag-Gelenkwagens.
Mit den Drehgestellblenden war ich von Anfang an nicht glücklich.

Mit dieser Drehgestellblende wurden die Kieler Wagen serienmäßig von Halling ausgeliefert.

So sahen die Drehgestellblenden der Kieler Wagen im Original aus (Wagen 270, 23.03.1985, Fähre Holtenau).

Bei der Verschrottung wurden auch Bereiche sichtbar, die im regulären Betrieb nicht sichtbar waren (Wagen 264, 23.05.1985, Kiel-Diedrichsdorf).

Halling hat auch Drehgestellblenden, die denen der Kieler Wagen näher kommen. Weil sie an den Modellen nach Braunschweiger Vorbild verwendet wurden, nenne ich sie hier "Braunschweiger Blenden". Sie sehen deutlich besser aus, "out of the box" sind die aber auch nicht hunderprozentig stimmig. Im ersten Schritt habe ich die "Braunschweiger Blende" einfach flach gefeilt. Dadurch wird auch die Magnetschienenbremse flach, und sie hängt auch nicht in Rad- und Schienenebene - noch nicht optimal also.

Hier habe ich die Magnetschienenbremse entfernt. Die Drehgestellblende wirkt schon besser. Die Magnetschienenbremse wird später weiter nach hinten versetzt (in Rad- und Schienenebene) wieder eingeklebt.
Kiel hatte eine Spurweite von 1100 mm, folglich habe ich die Halling-Modelle in Spur H0m angeschafft.
Damit Drehgestellblenden und Räder zusammenrücken, habe ich die Stifte zum Aufstecken der Drehgestellblenden an den Drehgestellrahmen etwas gekürzt.

Hier sieht man in der Draufsicht den originalen Abstand (für Spur H0, oben) und den verringerten Abstand (für H0m, unten). Die Drehgestellblenden sind bereits plan gefeilt.

Im Bereich der Magnetschienenbremse habe ich von den Steckzapfen etwas Material abgetragen, damit ich die (abgeschnittene) Magnetschienenbremse später nach innen versetzt in Höhe der Räder und Schienen wieder ankleben kann.

Das Drehgestell fertig mit eingesetzter Magnetschienenbremse und ergänzt um ein paar kleine Details.
Ich will nicht verschweigen, dass die Bearbeitung der Drehgestelle etwas mühselig ist. Sechs Blenden pro Gelenkwagen wollen so bearbeitet sein.
Ich finde aber, dass es sich lohnt, denn durch die schmalen Drehgestellblenden und den weit herunter gezogenen Wagenkasten scheint das Modell wie das Original elegant über die Schienen zu schweben.
Soweit für heute, bis demnächst!
Schöne Grüße
Olli
- Di 20. Aug 2019, 17:39
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Optimierung Halling GT6 Kiel
- Antworten: 6
- Zugriffe: 12404
Optimierung Halling GT6 Kiel
Moin zusammen,
wie kürzlich bereits in einem anderen Faden kurz angedeutet, möchte ich Euch meine Optimierung des Halling-Modells des DueWag-Sechsachers nach Vorbild der KVAG in Kiel zeigen.
Mich hatten gestört:
• die asymmetrisch aufgedruckte Stoßstange vorn und hinten
• die falsch dimensionierten Aussparungen unterhalb der Stoßstangen vorn und hinten
• die zu glupschig wirkenden (und auch etwas zu großen) Scheinwerfer
• die falschen Drehgestellblenden
• die gegenüber der durchbrochenen und verglasten Zielanzeige zurück fallenden unverglasten Liniennummern-Anzeigen



Die ersten drei Bilder zeigen den direkten Vorher-Nachher-Vergleich, nachdem ich den Scheinwerfer-Einsatz entfernt und den aufgedruckten schwarzen Ring entfernt hatte, den die Kieler Wagen seit den 60er Jahren hatten.
Das allein sieht schon deutlich besser aus, auch wenn es noch gar nicht fertig ist.
Die Aussparung unterhalb der Stoßstange ist bereits angepasst und die Liniennummern-Anzeige ist schon geöffnet.


Hier sind aus Evergreen-Streifen korrekte Stoßstangen angebracht. Die hintere Aussparung unterhalb der Stoßstange habe ich erst nach Aushärten des Klebers direkt vor dem Lackieren korrigiert, hier ist sie noch unkorrigiert zu sehen.


Fertig lackiert sieht das Ganze dann so aus. Der verchromte Scheinwerfer stammt von einem Brekina O305, der eine Stülb-Front bekam. Die schwarze Einfassung des Scheinwerfers ist der werksseitig von Halling verbaute silberne Scheinwerferring, der dünner gefeilt und schwarz lackiert in die Vertiefung eingesetzt wurde.

Auch im Profil sieht der neue Scheinwerfer top aus.
Soweit für heute. In der Fortsetzung zeige ich u.a. die Optimierung der Drehgestellblenden.
Was noch fehlt ist u.a. die Bearbeitung des hinteren Liniennummern-Anzeigers (analog zu vorne), die Entfernung der Regenrinne und der aufgedruckten roten Linie direkt darunter beim Nachläufer.
Viele Grüße
Olli
wie kürzlich bereits in einem anderen Faden kurz angedeutet, möchte ich Euch meine Optimierung des Halling-Modells des DueWag-Sechsachers nach Vorbild der KVAG in Kiel zeigen.
Mich hatten gestört:
• die asymmetrisch aufgedruckte Stoßstange vorn und hinten
• die falsch dimensionierten Aussparungen unterhalb der Stoßstangen vorn und hinten
• die zu glupschig wirkenden (und auch etwas zu großen) Scheinwerfer
• die falschen Drehgestellblenden
• die gegenüber der durchbrochenen und verglasten Zielanzeige zurück fallenden unverglasten Liniennummern-Anzeigen



Die ersten drei Bilder zeigen den direkten Vorher-Nachher-Vergleich, nachdem ich den Scheinwerfer-Einsatz entfernt und den aufgedruckten schwarzen Ring entfernt hatte, den die Kieler Wagen seit den 60er Jahren hatten.
Das allein sieht schon deutlich besser aus, auch wenn es noch gar nicht fertig ist.
Die Aussparung unterhalb der Stoßstange ist bereits angepasst und die Liniennummern-Anzeige ist schon geöffnet.


Hier sind aus Evergreen-Streifen korrekte Stoßstangen angebracht. Die hintere Aussparung unterhalb der Stoßstange habe ich erst nach Aushärten des Klebers direkt vor dem Lackieren korrigiert, hier ist sie noch unkorrigiert zu sehen.


Fertig lackiert sieht das Ganze dann so aus. Der verchromte Scheinwerfer stammt von einem Brekina O305, der eine Stülb-Front bekam. Die schwarze Einfassung des Scheinwerfers ist der werksseitig von Halling verbaute silberne Scheinwerferring, der dünner gefeilt und schwarz lackiert in die Vertiefung eingesetzt wurde.

Auch im Profil sieht der neue Scheinwerfer top aus.
Soweit für heute. In der Fortsetzung zeige ich u.a. die Optimierung der Drehgestellblenden.
Was noch fehlt ist u.a. die Bearbeitung des hinteren Liniennummern-Anzeigers (analog zu vorne), die Entfernung der Regenrinne und der aufgedruckten roten Linie direkt darunter beim Nachläufer.
Viele Grüße
Olli
- Mi 7. Aug 2019, 19:57
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: DUEWAG 6x Kiel bei LH
- Antworten: 43
- Zugriffe: 65973
Re: DUEWAG 6x Kiel bei LH
Moin Julian,
interessantes Projekt. Ich bin auch gerade an den Kieler Straßenbahnen dran und die Vierachser-Großraumzüge stehen auch irgendwann auf der Agenda.
Ich werde die Vierachser wohl auf Basis der Sechsachser bauen.
3D-Drucke wären natürlich auch nicht zu verachten, denn das wird eine üble Schnippelei werden inklusive Spachtel-Orgie. Das ganze dann mehrfach, um mehr als ein Vierachser-Pärchen zu erhalten.
Zeichnungen wie die im Mausolf sind natürlich viel zu klein und schematisch, als dass diese für ein solches Projekt eine Grundlage sein könnten. Je nach dem, wo Du wohnst, wäre ein direktes Vermessen vor Ort die beste Möglichkeit, an präzise Maße zu kommen.
Zu Deiner Frage der Symmetrie: Front und Heck sind symmetrisch, die Scheiben also mittig angeordnet.
Nachtrag:
Eventuell kommt Deine Frage nach einer möglichen Asymmetrie daher, dass das Halling-Modell vorn und hinten asymmetrisch aufgedruckte Stoßstangen hat? Das ist ein Fehler, den man mit etwas Farbe beheben kann. Zu der von mir vorgenommenen Optimierung des Sechsachsers werde ich demnächst einen eigenen Beitrag erstellen, die Stoßstangen habe ich dabei natürlich auch korrigiert.
Liebe Grüße
Olli
interessantes Projekt. Ich bin auch gerade an den Kieler Straßenbahnen dran und die Vierachser-Großraumzüge stehen auch irgendwann auf der Agenda.
Ich werde die Vierachser wohl auf Basis der Sechsachser bauen.
3D-Drucke wären natürlich auch nicht zu verachten, denn das wird eine üble Schnippelei werden inklusive Spachtel-Orgie. Das ganze dann mehrfach, um mehr als ein Vierachser-Pärchen zu erhalten.
Zeichnungen wie die im Mausolf sind natürlich viel zu klein und schematisch, als dass diese für ein solches Projekt eine Grundlage sein könnten. Je nach dem, wo Du wohnst, wäre ein direktes Vermessen vor Ort die beste Möglichkeit, an präzise Maße zu kommen.
Zu Deiner Frage der Symmetrie: Front und Heck sind symmetrisch, die Scheiben also mittig angeordnet.
Nachtrag:
Eventuell kommt Deine Frage nach einer möglichen Asymmetrie daher, dass das Halling-Modell vorn und hinten asymmetrisch aufgedruckte Stoßstangen hat? Das ist ein Fehler, den man mit etwas Farbe beheben kann. Zu der von mir vorgenommenen Optimierung des Sechsachsers werde ich demnächst einen eigenen Beitrag erstellen, die Stoßstangen habe ich dabei natürlich auch korrigiert.
Liebe Grüße
Olli
- Di 7. Mai 2019, 10:01
- Forum: Top Thema 3D-Druck
- Thema: Bodenplatten für Roco Gelenktriebwagen von Düwag
- Antworten: 6
- Zugriffe: 22641
Re: Bodenplatten für Roco Gelenktriebwagen von Düwag
Moin,
zu Deiner Eingangsfrage:
Die Bodenplatte musst Du kürzen, indem Du diese im Bereich des künftig halben Fensters auseinander sägst und entsprechend gekürzt wieder zusammen klebst.
Ich habe mir in den 80ern auf diese Weise einen Kieler DüWag-Gelenkwagen gebaut. Mit Stabilit Express ließ sich das ganz gut und dauerhaft kleben.
Das größere Problem wird allerdings sein, dass Du nach dem Kürzen des Wagenkastens auf beiden Seiten ein halbes Fenster hast, dieses ist aber beim Vorbild nur auf der Türseite vorhanden. Ich hatte damals versucht, das Problem zu lösen, indem ich alle schmalen Fensterholme an der Nicht-Türseite herausgetrennt habe und so eingeklebt habe, dass ich auf die korrekte Anzahl großer Fenster kam (das erste bzw. letzte Fenster im schrägen Bereich ließ ich unverändert).
Neues Problem: nun waren die Fenster zu breit und die originalen Fenstereinsätze passten nicht mehr.
Wenn ich meinen umgebauten Roco-Wagen mit dem Halling-Modell vergleiche, sehe ich, dass auf der Türseite die Bereiche neben den Fenstern (vor allem neben den halben Fenstern) anders dimensioniert sind. Das ist wohl der Grund, weshalb beim Vorbild das halbe Fenster nur auf der Türseite vorhanden ist.
Wenn man dann noch bedenkt, dass das Roco-Modell zu breit ist, artet das am Ende in eine üble Stückelei aus.
Ich würde mir das heute angesichts erhältlicher Alternativen nicht mehr antun wollen.
Das Vorhandensein der Modelle ist natürlich ein Argument. Bastelspaß ist immerhin garantiert.
Viele Grüße Olli
zu Deiner Eingangsfrage:
Die Bodenplatte musst Du kürzen, indem Du diese im Bereich des künftig halben Fensters auseinander sägst und entsprechend gekürzt wieder zusammen klebst.
Ich habe mir in den 80ern auf diese Weise einen Kieler DüWag-Gelenkwagen gebaut. Mit Stabilit Express ließ sich das ganz gut und dauerhaft kleben.
Das größere Problem wird allerdings sein, dass Du nach dem Kürzen des Wagenkastens auf beiden Seiten ein halbes Fenster hast, dieses ist aber beim Vorbild nur auf der Türseite vorhanden. Ich hatte damals versucht, das Problem zu lösen, indem ich alle schmalen Fensterholme an der Nicht-Türseite herausgetrennt habe und so eingeklebt habe, dass ich auf die korrekte Anzahl großer Fenster kam (das erste bzw. letzte Fenster im schrägen Bereich ließ ich unverändert).
Neues Problem: nun waren die Fenster zu breit und die originalen Fenstereinsätze passten nicht mehr.
Wenn ich meinen umgebauten Roco-Wagen mit dem Halling-Modell vergleiche, sehe ich, dass auf der Türseite die Bereiche neben den Fenstern (vor allem neben den halben Fenstern) anders dimensioniert sind. Das ist wohl der Grund, weshalb beim Vorbild das halbe Fenster nur auf der Türseite vorhanden ist.
Wenn man dann noch bedenkt, dass das Roco-Modell zu breit ist, artet das am Ende in eine üble Stückelei aus.
Ich würde mir das heute angesichts erhältlicher Alternativen nicht mehr antun wollen.
Das Vorhandensein der Modelle ist natürlich ein Argument. Bastelspaß ist immerhin garantiert.
Viele Grüße Olli