Straßenbahngleise selberbauen

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Werner Jurkowski
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Beitrag von Werner Jurkowski » Mo 11. Jul 2005, 13:46

Hallo Harald,

ich verlege meine Gleise auf 1mm dicken Balsabrettchen, auf älteren Anlagenteilen war es Furnier der gleichen Stärke. Balsa brachte eine deutliche Reduzierung des Geräuschpegels, wahrscheinlich wirst Du aber mit Kork noch erfolgreicher sein.

Gleisselbstbau kannst Du Dir auch auf der Homepage von Rob Boeser anschauen, zu finden in der Mitgliederliste.

Viele Grüße
Werner

Ingo F.
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Beitrag von Ingo F. » Mo 11. Jul 2005, 13:46

Hallo Harald!

Schöne Konstruktion, die du da gebaut hast. Von wo hast du denn die Rillschienen bezogen? Sind das die von Swedtram?
Viele Grüße
- Ingo

Tobi
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Beitrag von Tobi » Mo 11. Jul 2005, 14:08

Hallo Harald,
zuerst zu Deiner zweiten Frage:
Ich baue auch selbst, besser gesagt, ich baue NUR selbst, gelegentlich auch für andere, lediglich bei Vignolschienen auf Schwellengleis greife ich auf Flexgleis (Roco) zurück. Auf meinen eigenen Modulen verwende ich ausschließlich Eigenbau-Weichen, Auf anderen Modulen habe ich auch schon "Kofektionsware" verbaut, was aber keineswegs für Betriebssicherheit bürgt. Nur soviel vorab: Für die Rillen verwende ich das System "Zwei Schienen nebeneinander" Code 100 als Fahrschiene, daneben Code 83 als Rillenbegrenzung, der Bereich zwischen den Fahrschienen ist dadurch 0,3mm niedriger und wird beim befahren durch den Schleifwagen nicht abgerieben. Weiteres zum Gleisbau demnächst auf unserer Homepage, gestern habe ich Sebi's Modul "Bayernstraße" Gleismäßig fertiggestellt, heute beginnt die Verkabelung und vielleicht die ersten Testfahrten.

Zu Deiner ersten Frage:
Die Vermeidung von Körperschall habe ich aufgegeben! Unsere Module sind durch ihre Kastenkonstruktion sowieso große "Lautsprecher". Eine Idee war Korkplatten zwischen Grundplatte und Trassenbrett zu kleben, es darf denn aber keine "schallleitende" Verbindung zischen Trassenbrett und Grundplatte bestehen. Also nicht durchschrauben und nicht durchnageln. Straßenoberfläche wird an der Nahtstelle zwischen "gedämpften" und ungedämpften Bereich über die Zeit leicht brüchig (bei Verwendung von Gips, etc.)

Wenn ich endlich das nächste Update unserer Seite geschafft habe, dann wird dort vieles über den Gleisbau zu finden sein, auch wenn Werner's Ausführungen zum Gleisselbstbau eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist (Sie sind einfach genial). Bitte solange noch um Geduld.

Allen anderen Gleisselbstbauern viel Erfolg!
Tobi

[url]http://www.modulbau-nuernberg.de[/url]

GuidoM

Beitrag von GuidoM » Mo 11. Jul 2005, 16:27

Ich baue auch selbst, aber hauptsächlich nur Kreuzungen, die es so nicht gibt.

Bin derzeit an einer Normalspur-Meterspur-Kreuzung dran.

HaraldJ
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Beitrag von HaraldJ » Mo 11. Jul 2005, 16:41

Ja, mit Vollbahngleisen hab ich auch schon gearbeitet, das ist fast leichter. Ein "Hosenträger" war nötig, den es so nicht gibt:

Bild
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Werner Jurkowski
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Beitrag von Werner Jurkowski » Mo 11. Jul 2005, 23:37

Hallo Thomas,

ich verwende ausschließlich Moltofill, selbst bei Ausbesserungsarbeiten in der Wohnung (dafür ist es ja eigentlich gedacht), weil es sich aus meiner Sicht besser verarbeiten läßt als Gips.

Moltofill sollte sorgfältig eingerührt werden, damit möglichst wenig Luftblasen in der Masse sind und tatsächlich auch alle Bestandteile feucht sind - es sollte nicht zu dünn sein. Ich trage auf die Anlage so viel auf, daß die Gleis- und Strassenebene von der Masse überragt wird. Noch im feuchten Zustand, wenn Moltofill nicht mehr am Spachtel kleben bleibt, ziehe ich auf die Sollhöhe ab. Das hat den Vorteil, daß man entstehende Löcher immer noch mit der feuchten Masse auffüllen kann und daß es nicht staubt. Die Schienen sind für mich auch die Orientierung für die Höhe des Strassenpflasters (ich verzichte auf eine gewölbte Strassenoberfläche). Die Gravuren erfolgen alle im trockenen Zustand, wobei der Staubsauger häufig zum Einsatz kommt.

Das Glätten der Oberfläche kann etwa 1 Stunde nach dem Auftrag beginnen. Man sollte die Fläche nicht größer wählen, als man im noch feuchten Zustand glätten kann. Die Gravuren können auch noch nach Monaten erfolgen. Es ist kein Problem, im Anschluß an bereits bearbeitete und trocken Flächen weiter zu machen. Für das Modellieren der Gehwege lege ich 1mm dicke Messingstreifen auf die Fahrbahnen, der Gehwegbereich wird mit Moltofill aufgefüllt. Zuvor wir jedoch die darunter liegende glatte Moltofillfläche zur besseren Haftung mit einer Reißnadel an mehreren Stellen eingeritzt. Nach dem Glätten des Gehwegs auf Messingstreifenniveau erhält man dort eine saubere Bordsteinkante. An Ecken oder Strassen im Bogen geht das natürlich nicht so. Dann muß der Auftrag für den Gehweg etwas breiter werden und das überflüssige Material wird entlang einer aufgezeichneten Linie mit einem Spachtel (Lanzette) im noch feuchten Zustand abgekratzt.

Viele Grüße
Werner

Tobi
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Beitrag von Tobi » Mi 13. Jul 2005, 11:57

...hier noch ein Bild meiner letzten beiden Weichen auf Sebi's Bayernstraße - mit gefrästen Herzstücken. Selbst kritische Fahrzeuge fahren zuverlässig drüber.

Bild

Gruß Tobi

http://www.modulbau-nuernberg.de

Alexander Dathe
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Beitrag von Alexander Dathe » Do 14. Jul 2005, 10:54

Ich finde es sehr gut, dass Tobi seine Gleise für Zweileiterbetrieb auslegt. Ähnliches werde ich auch machen.

Ich habe eine generelle Frage:

Wo bekommt man in Deutschland Swedtramrillenprofile, Schwellen und Weichenbausätze? Gibt es vielleicht einen Internetshop mit Preisliste?

Gast

Beitrag von Gast » Do 14. Jul 2005, 13:03

Hallo Alexander!

Rillenprofile, Schwellen und Weichenbausätze von Swedtram bekommst du bei Dirk Artschwager. Die Internetseite lautet http://www.bus-und-bahn-und-mehr.de .Ich würde dir aber raten, die Weichen selber zu bauen, da die Weichen erstens einen sehr kleinen Radius haben und zweitens mit 38,-€ nicht gerade ein Schnäppchen sind :wink:. Die Rillenprofile kosten 3,50€/Stück und die Schwellen (20 Stück) kosten 10,-€.

Gruß, TOBI

PS: Dirk Artschwager ist auch im Forum vertreten!!! :D (Falls du noch Fragen an ihn hast)

Alexander Dathe
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Beitrag von Alexander Dathe » Do 14. Jul 2005, 13:14

Vielen Dank, das ist ein sehr guter Händler.

Zu den Weichen: Ich schrecke davor zurück, die Gleisabstände nicht genau einhalten zu können bei Weichen. http://www.tramway.at/modellbau zeigt schön, wie die Gleisverläufe auf die Leiterplatte übertragen werden. Aber ich möchte nicht, das ggf. ein Zug stecken bleibt in den schmalen Rillen. Weiteres Problem beim Weichenselbstbau ist das Herzstück. Ich habe keine Fräse etc., sondernd müsste dann wohl das Herzstück aus sich kreuzendem und verlötetem Rillenpofil herausfeilen. Drittens die bewegliche Lagerung der Zungen ist mir ein Rätsel.

(Meine Fahrzeuge kommen gut um enge Kurven und meine Variobahn baute ich so, dass engster Radius 18 cm ist.)

Werner Jurkowski
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Beitrag von Werner Jurkowski » Do 14. Jul 2005, 14:20

Hallo Alexander,

man kann selbstverständlich auch bei Swedtram direkt bestellen. Im Versandhandel ist es egal, ob die Ware aus Schweden oder Deutschland kommt (das nur der Vollständigkeit halber). Allerdings kann es sein, daß Familie Josefson gerade Urlaub macht.

Die Swedtramweichen haben einen Übergangsradius von 36cm und ab etwa Herzstück einen Radius von 25cm. Hätte ich damals beim Bau des Urmodells schon die Erkenntnisse von heute gehabt, hätte ich einen Übergangsradius von 46cm gewählt. Tobi's und Harald's Weichen sehen mit den großen Radien prima aus.

Die großen (Übergangs-) Radien werden bei geringen Gleismittenabständen gebraucht (bei mir 32,5mm, bei den Nürnbergern 35mm), damit es keine Karambolagen gibt. Wer aus einer Endschleife in das Außengleis einbiegt, kann auch auf den Übergangsradius verzichten und den kleinsten möglichen Radius wählen.

Auch meine Empfehlung ist, die Weichen möglichst selbst zu bauen, nicht nur, weil es billiger ist, sondern auch, weil der Bastelaufwand bei den Bausätzen relativ hoch ist. Wer trotzdem den Bausatz bevorzugt, sollte wissen, daß sich daraus wahlweise eine Rechts- oder Linksweiche bauen läßt, weil die Rillen oben und unten sind.

Die von Tobi genannten Schwellen sind aus Kunststoff und haben Aufnahmen für Meter- und Normalspur - es können damit also auch Dreischienengleise gebaut werden.

Während ich hier am Schreiben bin hast Du einen weiteren Beitrag geposted, also auch darauf gleich die Antwort:
Wenn Du Dir eine kleine Spurlehre baust (siehe unter Tipps & Tricks beim Gleisbau), kannst Du die Spurweite von 16,5mm leicht einhalten. Bitte darauf achten, daß die Spurweite nicht größer wird, auch nicht in Kurven !!

Meine Weichenherzen bestehen auch nur aus sich kreuzenden Profilen. Der Aufwand dafür ist gering, wesentlich geringer als bei der Methode "zwei Vignolprofile gegeneinander gelegt". Die Rille feile ich dann mit einer Nadelfeile frei.

Das Urmodell der Weichenzungen beim Bausatz ist aus einem Streifen Messingblech entstanden, der zur Zungenspitze hin flach gefeilt wurde. Wenn Du die Möglichkeit hast, hart zu löten, dann kannst Du den Drehzapfen einfach am Ende anlöten. Ansonsten rate ich, den Zapfen aus dem Blechstreifen zu formen. Für den Zapfen sehe einfach ein Loch in der Grundplatte dicht an der Zungenschiene vor. Damit Dir die Zunge nicht hochwandern kann, löte an die Unterkante der Zunge zwei Streifen quer an. Dafür muß es natürlich unterhalb der Zungenvorrichtung Freimachungen geben. Die Montagefolge wäre dann: Stellschwelle - Weichenzungen - Schienen.

Die Weichenzungen von Swedtram (und meine auch) haben nur einen begrenzten Stellraum, der dann an der engsten Stelle nur eine Rille von 1mm übrig läßt. Das sieht beim Strassenbahngleis besser aus, als wenn man versucht die Rillenbreite von 1,3mm einzuhalten. Man muß dann allerdings darauf achten, daß die lichte Weite zwischen den Spurkränzen mindestens 14,4mm beträgt (das entspricht NMRA, 14,3mm bei NEM, da ggf den Radsatz aufweiten).

Viele Grüße
Werner

Rolf Hafke
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Beitrag von Rolf Hafke » Do 14. Jul 2005, 19:27

Hallo,

diese Kupplungen gab es als Paar im jahre 2004 bei Kato/Lemke auf der Speilewarenmesse zum Musterpresi von 5 €.

Sie ist viel zu groß für Straßenbahen, gefühlsmäßig im maßstag 1:72 oder noch mehr....

Nicht empfehlenswert, braucht viel Platz - der meist nicht vorhanden ist.
habe diese Kupplungen daher nicht weiter verfolgt...

Gruß aus Köln
Rolf Hafke
Ausverkauf von Sammlungsmodellen, Abverkauf von Einzelstücken, Angebots-Reduzierung zum Jahresende, weiterhin im Angebot: Antriebe und Zubehör sowie das breite Spektrum an Nahverkehrs-Literatur, speziell aus dem Ausland!

Hafke.koeln@t-online.de

Alexander Dathe
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Beitrag von Alexander Dathe » Do 14. Jul 2005, 21:57

Guten Abend,

ich las noch einmal Deinen Beitrag im Tipps und Tricks Teil. Vielleicht täten ein paar mehr Bilder gut. Nur im Zusammenhang mit den Bildern von Harald wird es richtig klar, was geschrieben steht. Die Weichenzungen hast Du gut beschrieben. Man sollte als bewegliches Lager den Kopf einer Vignolschiene benützen, frei feilen und herunter biegen.

Aber zwischen was befindet sich denn die Zunge? Bei Swedtram sind schöne Bauteile im Bausatz enthalten, wo die Rilleschiene sich aufweitet bis endlich zwei Rillen daraus geworden sind. Der aufgeweitete Zwischenraum ist hohl und nimmt die Zunge auf.

Wie wird beim Selbstbau verfahren? Du schreibst von Blechstreifen. Ist das genannte Swedtram-Bauteil bei Dir (und Tobi) aus Blechstreifen?

Dem Swedtrambausatz kann man übrigens auch für größere Radien verwenden, indem man wie Harald das Herzstück selbst baut. Kompletter Eigenbau ist aber wirklich preiswerter.
Zuletzt geändert von Alexander Dathe am Fr 15. Jul 2005, 01:53, insgesamt 1-mal geändert.

Werner Jurkowski
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Beitrag von Werner Jurkowski » Fr 15. Jul 2005, 00:07

Hallo Alexander,

bei Tipps & Tricks sind unter der Überschrift "Weichen" zwei unterschiedliche Weichen abgebildet. Die erste ist die Ypsilon-Weiche, die ist kompletter Selbstbau und dafür gilt auch die dort beschriebene Methode des Zungenbaus aus Vignolprofil.

Die zweite Weiche ist aus einem Swedtrambausatz entstanden. Die Weichenzungen dafür sind Messinggußteile, das Urmodell ist aus Blechstreifen entstanden mit angelötetem Zapfen.

Beide Weichen haben kein Leiterplattenmaterial als Basis. Bei der Beschreibung in meinem letzten Beitrag bin ich davon ausgegangen, daß Du die Weiche auf Leiterplattenmaterial aufbauen würdest. Da bietet es sich an, die Weichenzungen so zu bauen, wie sie auch im Bausatz enthalten sind.

Aussparung für die Weichenzunge:
Das Rillenprofil hat auf einer Seite den Schienenkopf und jenseits der Rille die Rillenbegrenzung. Im Bereich der Weichenzunge treffen gerade und abzweigende Schiene aufeinander. Wir benötigen dort von der einen Schiene den Schienenkopf und von der anderen Schiene die Rillenbegrenzung. Den Rest habe ich mit einer Laubsäge ausgesägt. Hält man nun beide Profile gegeneinander, so erhalten wir die Lücke für die Weichenzunge. Die "Lücke" muß etwas länger als die Weichenzunge selbst sein. Die Spitze der Weichenzunge darf, wenn sie am Schienenkopf anliegt, nicht in die Rille hineinragen. Deshalb gibt es im Schienenkopf eine Aussparung. Solch eine Aussparung braucht man auch bei der Rillenbegrenzung. Aus diesem Grunde ist das entsprechende Profil etwas länger als die "Lücke". Es wird von außen an die Rillenbegrenzung des anderen Profils gelötet.

Damit die Spitze der Weichenzunge in beiden Stellungen sauber anliegt, sollte man bei den Profilen zur jeweiligen Unterkante hin etwas mehr Material abfeilen (leicht schräge Wandung).

Beim Foto der Bausatz-Weiche scheint die "Lücke" kürzer zu sein, als hier beschrieben. Im Bereich des Zungenlagers geht sie aber tatsächlich bis an die Zungenschiene heran. Der Rillenboden dient noch als zusätzliche seitliche Abstützung für den Drehzapfen.

Ich hoffe, daß es jetzt etwas klarer ist. Leider konnte ich den Weichenbau nicht in einzelnen Schritten fotografisch darstellen, weil der Gleisbau schon abgeschlossen war, als ich die Beschreibung verfaßt habe. Einzig die Bausatz-Weiche ist noch offen und bietet (vorerst noch absichtlich) einen Einblick in den Aufbau. Fotos mehrerer Baustadien kann es meinerseits erst geben, wenn ich mich an eine geplante Erweiterung heran mache (kann aber noch einige Jahre dauern).

Viele Grüße
Werner

Alexander Dathe
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Beitrag von Alexander Dathe » Fr 15. Jul 2005, 10:57

Vielen Dank für Deine Ausführungen Werner!
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http://www.eisendo.de/Swedtram/Swedtram ... behor.html
Noch ein Fragenthema:
Du schreibst, Swedtram-Weichen werden nicht auf Leiterplattenmaterial gelötet. Auf den Bildern oben ist auch klar warum: Es sind wohl Schwellen im Bausatz enthalten. Swedtram behauptet im Link, Weichen würden für 2-Leiter-Gleichstrom verwendbar sein. Ich meine, dazu sind die Herzstücke nicht isoliert. Man betrachte die Abbildungen oben! Es ist kein Problem jenes Herzstück mit Minitrennscheibe, Feile oder Säge zu isolieren. Dann würde aber die Weiche auseinanderfallen, weil die wenigen Weichenschwellen nicht alle Teile fixieren. Kann das jemand bestätigen? Demnach müssten auch Swedtramweichen gelötet werden?! Harald zeigt es. Er isoliert die aufgelöteten Bauteile, indem die Kupferschicht der Leiterplatte entsprechend geteilt wird.

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