KBGG Kleine Bahn ganz groß 2022 in Wehmingen

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Hans-Helmut Börß
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Re: KBGG Kleine Bahn ganz groß 2022 in Wehmingen

Beitrag von Hans-Helmut Börß »

Tramspotters hat geschrieben: Fr 1. Jul 2022, 00:39
IG-Modellstrab.Hannover hat geschrieben: Mi 29. Jun 2022, 18:37 Das ist ein neues 3D Modell von Guido Mandorf. Das stand in Wehmingen auf der Anlage von einen Nürnberger Kollegen.
Und hier kann man es bei i.materialise bestellen:
https://i.materialise.com/en/shop/searc ... rnberg+DT1
Hallo,

wäre der 3D-Druck auch für die Variante "München" zu verwenden oder gibt es da auffällige Unterschiede?

Viele Grüße
Hans-Helmut
Manfred A.
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Re: KBGG Kleine Bahn ganz groß 2022 in Wehmingen

Beitrag von Manfred A. »

Auf die Schnelle hätte ich als Unterschied gefunden, daß der Münchner A am Wagenende ohne Führerstand ein Fenster hat, welches beim 3D-Modell offensichtlich nicht vorhanden ist (offenbar hat der Nürnberger DT1 dort keines).

LG, Manfred
TW 334
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Re: KBGG Kleine Bahn ganz groß 2022 in Wehmingen

Beitrag von TW 334 »

Manfred A. hat geschrieben: Fr 1. Jul 2022, 23:27 Auf die Schnelle hätte ich als Unterschied gefunden, daß der Münchner A am Wagenende ohne Führerstand ein Fenster hat, welches beim 3D-Modell offensichtlich nicht vorhanden ist (offenbar hat der Nürnberger DT1 dort keines).

LG, Manfred
Das kommt beim Nürnberger DT1 auf die Liederserie an. Spätere Bauserien hatten am Kurzkupplungsende zwei Fenster. Geschuldet war/ist die abweichende Bauform zu München übrigens dem kleinen Dachstromabnehmer für die Werkstatt und die eine Wendeanlage
www.nightfever-nuernberg.de
Manfred A.
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Re: KBGG Kleine Bahn ganz groß 2022 in Wehmingen

Beitrag von Manfred A. »

Danke für die Info. Welche Wagennummern würden für das 3D-Modell in Frage kommen?

LG, Manfred
IG-Modellstrab.Hannover
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Falscher Bericht im Straßenbahn Magazin 8/22

Beitrag von IG-Modellstrab.Hannover »

Hallo an alle,
dass Orga Team von KBgg 2022 und auch Teilnehmer sind sehr verärgert über den Bericht im Straßenbahn Magazin 8/2022 des Redakteurs JOG. Er war nicht vor Ort, oder zumindestens hat er sich bei keinem aus dem Orga Team gemeldet.
Wir kennen (und haben) den orginal Bericht von Guido Mandorf der beim Verlag eingereicht wurde. Auch haben wir die Mail wo sich der Herr Spühr sich abgemeldet hat, und das erst kurz vor der Ausstellung und nicht im Dezember schon. Der Herr JOG hat den Bericht so verschandelt, dass er sein Honorar lieber den beiden hauptschächlichen Vereinen (Hannoverschen Straßenbahn Museum und Förderverein Straßenbahn Hannover) spenden sollte. Die Vereine haben sich sehr große Mühe gegeben. Und jeder der kommen wollte für sein Hobby, hätte das auch organisieren können für sich. Das gezeigte Bild ist auch nicht die Anlage von G.Mandorf. Es ist die Japanische HO Anlage von Rob aus Holland. Die Ankündigung der Veranstaltung hat Herr JOG im Straßenbahn Magazin auch schon versemmelt.... Auch ist es nicht das erstmal, dass er schlecht oder falsch über KBgg berichtet: bei Dresden hat er über uns falsch geschrieben. Das musste der Verlag später richtigstellen. Über Braunschweig hat er auch schlecht geschrieben. ER WAR BEI KEINER DER AUSSTELLUNGEN VOR ORT !!! Wir wissen wer hinter dem Logo JOG steht. So ist kein Wunder, dass er nicht zu den Ausstellung eingeladen wird. Da sollte das Straßenbahn Magazin lieber ganz auf Berichte von ihm verzichten.

Mit traurigem Gruß
Wolfgang Mönch
Orga Team KBgg 2022
skytram
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Re: Falscher Bericht im Straßenbahn Magazin 8/22

Beitrag von skytram »

Sehr bedauerlich, dass beim StraßenbahnMagazin noch immer Manuskripte ohne Zustimmung der Autoren verändert werden. Als ehemaliger Autor musste ich das auch erleben. Sehr schade, wenn viel Engagement - sowohl bei den Autoren des SM als auch bei den Veranstaltern von KBGG - durch einzelne "Verschlimmbesserer" geschmälert und aus Freude Ärger wird.
Bedauerlich finde ich auch, dass das StraßenbahnMagazin von der Themenauswahl und der Sprache auf eine bestimmte Leserschaft, die den alten Straßenbahnen nachtrauert, zugeschnitten ist. Gegner von neuen Straßenbahnstrecken behaupten ja gerne "die Straßenbahn sei ein altmodisches Verkehrsmittel". Wenn man das StraßenbahnMagazin durchblättert, könnte man dies fast glauben. Nichts gegen historische Artikel - aber das Gleichgewicht mit Artikeln über moderne Systeme stimmt nicht.
Tramspotters
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Re: Falscher Bericht im Straßenbahn Magazin 8/22

Beitrag von Tramspotters »

skytram hat geschrieben: Do 21. Jul 2022, 08:43 Sehr bedauerlich, dass beim StraßenbahnMagazin noch immer Manuskripte ohne Zustimmung der Autoren verändert werden. Als ehemaliger Autor musste ich das auch erleben. Sehr schade, wenn viel Engagement - sowohl bei den Autoren des SM als auch bei den Veranstaltern von KBGG - durch einzelne "Verschlimmbesserer" geschmälert und aus Freude Ärger wird.
Nein, in diesem Fall irrst du dich. Der Artikel hat nichts mit dem zu tun, was ich verfasst habe. Mit dem dort geschriebenen habe ich nichts zu tun.

Tschoe, Guido
tramfahrer
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Re: KBGG Kleine Bahn ganz groß 2022 in Wehmingen

Beitrag von tramfahrer »

Hallo,
ist es schon traurig, dass Herr JOG, bekannt als Schmierenkomidiant und ehemaliger BILD Reporte immer wieder, uns als Modellstraßenbahn begeisterte so darstellt, als wären wir nicht von dieser Welt. Woher hat er diese, von ihm veröffentlichen erfundenen Informationen? Über KBGG in Dresden ist er hergezogen, für Braunschweig war es nicht anders. Herr JOG war weder in Dresden, noch in Braunschweig anwesend gewesen, auch in Hannover hat ihn keiner gesehen. Man sollte ihm für die Zukunft ein Platzverweis für sämtlich noch stattfindenden KBGG Veranstaltungen erteilen, bevor er noch weitere erfundenen Geschichten über uns veröffentlicht.
Gruß aus dem Großraum Gifhorn
Tramfahrer79
Beste Grüße Christian

Nicht ohne meine Modellstraßenbahn
tramfahrer
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Re: KBGG Kleine Bahn ganz groß 2022 in Wehmingen

Beitrag von tramfahrer »

Hallo zusammen,
sorry, dass ich mich so spät melde, aber ich war fast 6 Wochen in Schottland und bin erst am heutigen Mittag wieder zu Hause angekommen.
Wie dem auch sei. Es geht um den Artikel von Christian82 vom 30.06.22. Das Hannover so wenig Besucher hatte, lag an der kurzfristigen anberaumtem Veranstaltung "Tag der Niedersachsen". Da wurde natürlich so einiges geboten und das hat natürlich für einen gewaltigen Besucherrückgang für uns zur Folge gehabt. Klar ist aber auch, die Lage es Museums ist schon extrem weit entfernt und sehr ländlich gelegen, und mit schlechtem ÖPNV verbunden. Wer schon mal in Halberstadt war, wird auch sagen, lohnt sich der Aufwand für uns? die Veranstaltung in so einer kleiner Stadt auszurichten. Was dafür spricht, ist das Straßenbahnjubiläum, welches vielleicht den einen oder anderen dazu bewegt uns zu besuchen. Braunschweig und Magdeburg sind je nur knapp 40 Kilometer entfernt. Die nächsten größeren Orte sind dann Gifhorn, Wolfsburg, Wolfenbüttel und Helmstedt. Auch Halle und Dessau sind nicht weit entfernt, vielleicht wird dann doch der eine oder andere den weg zu uns finden. Jetzt will ich mal nicht zu schwarz sehen und freue mich schon mal auf eine tolle Veranstaltung der nächsten KBGG 2023 in Halberstadt um den einen oder anderen Gleichgesinnten zu treffen.
Gruß Tramfahrer79
Beste Grüße Christian

Nicht ohne meine Modellstraßenbahn
Matthias.Vollstedt
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Was womöglich mal überdacht werden müsste

Beitrag von Matthias.Vollstedt »

Hallo Christian,

das Stichwort "Gleichgesinnte" dürfte unfreiwillig schon auf ein wesentliches Problem der Veranstaltungsreihe hinweisen: eine gewisse Selbstbezogenheit.

Mir selbst hat die Veranstaltung gut gefallen, aber ich bin als "auch Gleichgesinnter" nicht der Maßstab, weswegen ich hier den Versuch einiger manöverkritischer Denkanstöße für Folgeveranstaltungen unternehme.

Die Modellstraßenbahn ist ohnehin bereits innerhalb der Modellbahnerei ein Nischenhobby, und wenn dann die "Nischenbewohner" (Frauen scheint es ja hier noch weniger zu geben als schon bei der Eisenbahn) mit viel Aufwand und Liebe Treffen für Ihresgleichen organisieren, kann die dürftige Ausbeute an BesucherInnen niemanden verwundern.
Konkrete Stichpunkte? ...gerne:

1. Werbung nur unter Gleichgesinnten

Dass es die Veranstaltung schon seit Jahren gibt, weiß außerhalb der "Modellstraßenbahnerfilterblase" kein Mensch - weil da absolut keine wahrnehmbare Werbung stattfindet.

2. Standortwahl

Ja - ich weiß, dass die auch von der Bereitschaft örtlicher Akteure abhängt, aber bei aller Wertschätzung der Provinz: Nichts gegen Gifhorn, Wolfsburg, Wolfenbüttel und Helmstedt, aber bis auf die 1954 eingestellte (!) Linie A gab es da nie eine Straßenbahn - wo soll denn da größeres Publikumsaufkommen herkommen?
Das mag in Halberstadt ein wenig besser aussehen, aber da ist dann die Anreise ohne Auto aus vielen Landesteilen mühevoll - in Plauen wird das dann fast schon zur Unerreichbarkeit...

3. Spezialproblem Wehmingen

Vermutlich haben hier die Hobbyakteure gedacht, dass die Kombi "Oldtimersammlung in Industrieambiente und Modelltrams" unwiderstehlich sein müsse, dabei aber vollkommen ausgeblendet, dass man - Achtung O-Ton eines Organisators (!) - "noch nicht am Arsch der Welt liegt, ihn von da aber schon sehen kann".
Für diese Lage war der Shuttle zum Bahnnetz suboptimal - der muss fahren, wenn das Publikum ihn braucht, weswegen man - z.B. - besser mal die Busrundfahrten zugunsten weiterer Shuttlefahrten drangegeben hätte.
Dass der Laden dann auch noch unter zwei Adressen geführt wird mit der Folge, dass Taxifahrer (!) das Ziel nicht finden, hat sicher auch nicht geholfen.
Den Tag der Niedersachsen als Ausrede zu nehmen halte ich für abwegig, der war auf eine ganz andere Zielgruppe ausgerichtet (ich war in Hannover im Hotel).

4. Raus aus dem mentalen Hobbykeller

Schon aus der Kommunikation hier im Forum wird deutlich, dass hier Standbetreiber Ausstellung für andere Standbetreiber machen. Man kennt sich bereits, man sieht sich wieder und bleibt unter sich.
Allein der absurde Streit um ein paar Sitzgelegenheiten fürs Publikum vor einigen Jahren hatte was von "hinterm Stand kann ich selbst ja sitzen - was gehen mich die vor dem Stand an?"
Wie wäre es z.B. mal mit publikumsoffenen Runden (während oder nach der Veranstaltung beim Bierchen o.ä.), um zu zeigen, dass man das Hobby eben nicht nur mit dem Rücken zum Publikum ausübt?

Mit diesen Einwürfen maße ich mir nicht an, eine perfekte Lösung für mehr Aufmerksamkeit gefunden zu haben, aber vielleicht findet der eine oder andere ja doch bedenkenswerte Punkte.

In diesem Sinne
viele Grüße
Matthias
Mehr Infos zum Bau und Betrieb von Modelltrams findet Ihr in meinem Buch "Straßenbahn im Modell", 2. Auflage Alba-Verlag Düsseldorf. Allzeit "gute Fahrt" in unserem schönen Hobby wünscht Euch
Matthias Vollstedt
Trambino
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Re: Was womöglich mal überdacht werden müsste

Beitrag von Trambino »

Was womöglich mal überdacht werden müsste
Der Titel dieses Beitrags brachte meine Gedanken zuerst in eine ganz andere Richtung: in Wehmingen sollte noch einiges überdacht werden, damit wirklich alle Fahrzeuge im Trockenen stehen.
Die allgemeine Öffentlichkeit in der Region zu informieren, in der die Modellstraßenbahnausstellung stattfindet, werden die ehrenamtlichen Organisatoren nicht leisten können. Dazu braucht man die Unterstützung der örtlichen Verkehrsbetriebe und der Medien.
Eindrückliches Beispiel waren die beiden Veranstaltungen in Schwerin: die erste fand zugleich mit einem Tag der offenen Tür auf dem Straßenbahnbetriebshof statt und die Massen strömten, die zweite war wenige Jahre später im Eisenbahnmuseum hinter dem Hauptbahnhof und es tröpfelte nur, anscheinend hatte kaum jemand in der Stadt davon erfahren.
Aber selbst Werbung durch den Verkehrsbetrieb und gute ÖPNV-Erreichbarkeit sind noch keine Garantie für den Erfolg: zu Pfingsten 2019 im Münchener Straßenbahnmuseum war beides gegeben und trotzdem kamen recht wenig Besucher.
Ich würde die Zahlen nicht tragisch nehmen, solange die Organisatoren nicht auf Kosten für Hallenmiete usw. sitzen bleiben. Man hat alles getan, um ein schönes Angebot für am Thema Interessierte und die Allgemeinheit zu machen. Wer wollte, hat dieses Angebot angenommen, ist dafür auch von München nach Neumünster oder Wehmingen gefahren. Wenn es andere nicht angenommen haben, dann ist es eben so, das heißt noch nicht, daß an dem Angebot etwas schlecht war. Ich habe in Dresden, München und Wehmingen, wo ich als Aussteller dabei war, ganz viel positive Resonanz von den Besuchern bekommen. Wenn die Aussteller und die Besucher, die kommen, ihren Spaß haben, ist das nicht Motivation genug zum weitermachen?
Ich finde es unfair, mit dem Begriff "mentaler Hobbykeller" den Teilnehmern Desinteresse am Publikum vorzuwerfen. Meiner Erfahrung nach ist es eher umgekehrt, man nimmt ja einiges an Aufwand an Zeit und Kosten auf sich, um anderen zu zeigen, was man zuhause für Schätze hat. Es gibt eine ganze Menge Modellbahnbauer und -sammler und nur wenige beteiligen sich an Ausstellungen, manche Sammlungen bekommt nie jemand zu sehen. Mir ist niemand negativ aufgefallen, weil er dem Publikum den Rücken zugedreht hätte. Wo ich eine Frage stellen wollte, habe ich auch Antwort bekommen. Das war nur bei den Modellstraßenbahnherstellern schwieriger, weil Beratungsgespräche eben ihre Zeit brauchen und manchmal schon mehrere Interessierte warteten.
Bei Eingabe des Begriffs Modellstraßenbahn in die Suchmaschine erscheinen ebay, Fotos, Wikipedia, dieses Forum, Videos und verschiedene Vereine. Die Seite http://www.kleinebahnganzgross.de/ kommt auf den ersten Seiten mit Suchergebnissen nicht vor, auch nicht auf der Suche nach "Modellstraßenbahnanlagen". Die Freunde der Bremer Straßenbahn sollten also ein paar Tags in die Startseite einfügen, damit sie besser gefunden werden kann.
Trambino
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