Zierliche Luftschläuche (ebenfalls von Veit) vervollständigen Tw & Bw, weil mir bei der Demontage der Modelle die wuchtig wirkenden Luftschläuche von Atlas zerbrachen ...
Lange Zeit grübelte ich, wie ich die Atlas-Wagenkästen auf den Halling-Bodenplatten fixieren kann, damit der "Fünf-Finger-Kran" gefahrlos die Modelle heben kann ...
Wie erkennbar fräste ich an den Rammbohlen von unten eine Aussparung hinein, wo dann ein 0,7 mm - Sommerfeldt-Oberleitungsdraht als U gebogen eingeklebt wurde.
Da die Rammbohlen von Atlas am Wagenkasten nur eingesteckt waren, gab´s also Löcher ... hinter denen ich unter der Halling-Bodenplatte Aderendhülsen (1qmm) einklebte ...
Somit wird von außen die Rammbohle in den Wagenkasten und in die dahinter befindliche Aderendhülse gesteckt.
Fertig ist die "Fünf-Finger-Kran" - feste Fixierung des Wagenkastens auf der Rammbohle.
Nun noch ein Gesamtbild des fertigen Genfer Standartzuges.
Ich weiß, das die Schweizer Standartwagen keine Düwag-Drehgestelle drunter hatten ... aber für mich stand eine betriebssichere, praktikable und überschaubar-finanzierbare Antriebslösung im Vordergrund, die mit dem Wagen im Gesamtbild harmonisiert.
Ich kann mit dem Kompromiss sehr gut leben.
Bei abschließenden Probefahrten auf meinem Versuchsträger gab´s nicht einmal irgendwelche Probleme.
Hardcore 19 bis 20 cm-Radien durchlief er fließend.
Davon hab ich mit dem Taschenfernsprecher auch ein kurzes Filmchen gedreht ... wie ich das euch auf einfache Art & weise zugänglich machen kann ... wird wahrscheinlich die nächste anstehende weiterqualifizierende Fortbildungsmaßnahme ...
Nun bin ich mal auf eure Meinungen gespannt.
Fertigmodell kaufen ... auf´s Gleis stellen & losfahren kann ja jeder ...
In diesem Sinne ...
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 sowie 1:1