Hallo Volker ...
das krächzen & knirschen im Antriebsgestell´s des Stubaitalers macht meiner (Tw 86) ganz genauso.
Den hab ich 2005 als Zufallsschnäppchen erstanden und alle Modellstrabfreunde im persönlichen Umkreis wollten ihn dann mir abschwatzen.
Nüscht da ... der steht niemals zur Disposition !!!
Noch heute steht er in der Vitrine und war vor vielen Jahren der Ausschlag, die wachsende Lima- / Rivarossi-Flotte antriebstechnisch umzurüsten.
Diese ist nun angelaufen aber zuerst werden bei mir die Modelle umgerüstet, die ich mit Bruchschäden im Gelenkbereich (Aufnahme des Jakobsdrehgestell) günstig ertstehen konnte.
Inzwischen sind in meiner Sammlung 2 Meterspur-GT8´s und 2 Normalspur-GT8´s aus dem Hause Lima / Rivarossi ...
Wenn der erste Normalspurige GT8 dran ist, wird´s interssant werden, ob dieser dann auch die gleichen guten Fahreigenschaften nach dem Umbau erhalten wird oder ob´s wegen der Spurweite dann Konflikte mit dem Gehäuse geben wird (Kurvenradius 20 cm ist Pflichtkür) ...
Frage mal aus Neugier ... dein Hallenser Tw 4 ... hat der ALX Radstand 23 mm oder kleiner?
Bin grad zu faul, meinen raus zu kramen und am Fahrgestell nachzumessen ...
Micha
der Funkenschruaber in 1:87 & 1:1
Die Suche ergab 27 Treffer
- Mo 10. Aug 2026, 20:14
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Antriebsumbau eines roten Bochumers
- Antworten: 10
- Zugriffe: 898
- Mo 10. Aug 2026, 16:12
- Forum: Anlagen-Galerie
- Thema: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
- Antworten: 4
- Zugriffe: 639
Re: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
Hallo Guido,
ich hatte damals (also vor 20 Jahren) dazu lange mir Gedanken gemacht.
Die Vorteile eines digitalen Fahrbetriebes sind umbestreitbar & ermöglichen ne Menge Spielereien (z.B. Bremslichter ... Blinkerleuchten ... usw).
Der Nachteil aber auch.
Jedes Modell braucht seinen Decoder, für den erstmal Platz im Gehäuse sein muß und der auch käuflich erworben werden muß.
Für mich fiel die Entscheidung zum "traditionellen" analogen Fahrbetrieb, mit dem ich in den 80er/90er aufgewachsen bin und mir somit vertraut ist. Der damit verbundene Preis der aufwendigeren Anlagenelektrik & der notwendigen Trennstellen in den Gleisen ist für mich händel- & tragbar.
Leider bin ich nicht bei instagram unterwegs, um deine Videos mir mal anzuschauen ...
Grüße nach NRW!
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
ich hatte damals (also vor 20 Jahren) dazu lange mir Gedanken gemacht.
Die Vorteile eines digitalen Fahrbetriebes sind umbestreitbar & ermöglichen ne Menge Spielereien (z.B. Bremslichter ... Blinkerleuchten ... usw).
Der Nachteil aber auch.
Jedes Modell braucht seinen Decoder, für den erstmal Platz im Gehäuse sein muß und der auch käuflich erworben werden muß.
Für mich fiel die Entscheidung zum "traditionellen" analogen Fahrbetrieb, mit dem ich in den 80er/90er aufgewachsen bin und mir somit vertraut ist. Der damit verbundene Preis der aufwendigeren Anlagenelektrik & der notwendigen Trennstellen in den Gleisen ist für mich händel- & tragbar.
Leider bin ich nicht bei instagram unterwegs, um deine Videos mir mal anzuschauen ...
Grüße nach NRW!
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Mo 10. Aug 2026, 15:58
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Antriebsumbau eines roten Bochumers
- Antworten: 10
- Zugriffe: 898
Re: Antriebsumbau eines roten Bochumers
Mahlzeit in die Runde ...
Ja, man darf nicht vergessen, das die Lima-Antriebe entwichlungsmäßig schon mind. 30 Jahre auf´m Buckel haben.
Jedoch standen schon damals verlässlichlere Drehgestellantriebe zur Verfügung ...
Egal!
Jede Marke hat mir ihren Modellen ihre Eigenheiten.
Ob nun Lima / Rivarossi mit den bekannten verrückten Antriebsproblemen ... ob Frau Herrmann aus DD mit ihrer Verfügbarkeit von Modellen (bei ihr hilft dem hören-sagen nach oftmals persönliches Vorsprechen, um ans Ziel zu kommen) oder Halling, die ihre Modelle zunehmend mit Anbaudetails bedrucken, statt diese erhaben (also 3-dimensional) darzustellen ... bestes Beispiel Blinkerleuchten ... bei den E1-Souveniermodellen sind sie erhaben, bei den Neuformen von E1 & GT6/GT8 dann nur noch aufgedruckt ...
Wie du schreibst ... das faszinierende an den Limagehäusen ist die 3-dimensionale Detailtreue, obwohl sie eigentlich schon zur Rubrik "bedruckte Joghurtbecher" gehören ...
Ich persönlich finde die neuen ALX-Antriebe von Halling interessant ... doch wirken auf mich die klassischen E1-Antriebe (wie ich ihn beim roten Bochumer verwendet habe) robuster.
Aber der braucht als E1- oder C1-Antrieb halt gewissen Platz und gibt den Drehzapfenabstand (C1-Antrieb) halt fest vor.
Da sind dann die ALXer wieder im Vorteil ...
Werde beim nächsten Atlas-Modell (mit Metallgußgehäuse) die ALXer das erste mal verbauen ... denke mal, das durch das höhere Gehäuse-Eigengewicht (imVergleich zu Kunststoffgehäuse) das Manko mit dem geringeren Haftreibungsgewicht bei den ALXern ausgeglichen werden könnte ...
Ein Stubaitaler mit sb-Antrieb klingt ja interessant ...
Atlas oder Lima?
Da würde ich mich mal über einen bebilderten Forumbeitrag freuen ...
Aber wie das so ist ... Zeit muß man dafür haben.
Gruß
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
Ja, man darf nicht vergessen, das die Lima-Antriebe entwichlungsmäßig schon mind. 30 Jahre auf´m Buckel haben.
Jedoch standen schon damals verlässlichlere Drehgestellantriebe zur Verfügung ...
Egal!
Jede Marke hat mir ihren Modellen ihre Eigenheiten.
Ob nun Lima / Rivarossi mit den bekannten verrückten Antriebsproblemen ... ob Frau Herrmann aus DD mit ihrer Verfügbarkeit von Modellen (bei ihr hilft dem hören-sagen nach oftmals persönliches Vorsprechen, um ans Ziel zu kommen) oder Halling, die ihre Modelle zunehmend mit Anbaudetails bedrucken, statt diese erhaben (also 3-dimensional) darzustellen ... bestes Beispiel Blinkerleuchten ... bei den E1-Souveniermodellen sind sie erhaben, bei den Neuformen von E1 & GT6/GT8 dann nur noch aufgedruckt ...
Wie du schreibst ... das faszinierende an den Limagehäusen ist die 3-dimensionale Detailtreue, obwohl sie eigentlich schon zur Rubrik "bedruckte Joghurtbecher" gehören ...
Ich persönlich finde die neuen ALX-Antriebe von Halling interessant ... doch wirken auf mich die klassischen E1-Antriebe (wie ich ihn beim roten Bochumer verwendet habe) robuster.
Aber der braucht als E1- oder C1-Antrieb halt gewissen Platz und gibt den Drehzapfenabstand (C1-Antrieb) halt fest vor.
Da sind dann die ALXer wieder im Vorteil ...
Werde beim nächsten Atlas-Modell (mit Metallgußgehäuse) die ALXer das erste mal verbauen ... denke mal, das durch das höhere Gehäuse-Eigengewicht (imVergleich zu Kunststoffgehäuse) das Manko mit dem geringeren Haftreibungsgewicht bei den ALXern ausgeglichen werden könnte ...
Ein Stubaitaler mit sb-Antrieb klingt ja interessant ...
Atlas oder Lima?
Da würde ich mich mal über einen bebilderten Forumbeitrag freuen ...
Aber wie das so ist ... Zeit muß man dafür haben.
Gruß
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Mo 10. Aug 2026, 15:34
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Wartburgleuchten
- Antworten: 5
- Zugriffe: 5696
Re: Wartburgleuchten
Hallo Philipp,
wie geil ist das denn ???
Elektrikken hatte ich ja gar nicht auf´m Schirm ...
Danke für den Hinweis !!!
Da gibt es ja so manches Gothawagenzubehör, was man gebrauchen kann ...
Auf alle Fälle hilft das weiter.
Jetzt fehlt nur noch als transparentes Teil das gelbe "Blinker-Ei" (was bei den Düwags GT6/GT8 als Pärchen mit der mitlleren Chromblende als Blinkerleuchten verbaut war), um damit die Düwags von Lima / Rivarossi und Halling (Halling hat ja die Blinkerleucnten nur aufgedruckt) aufzupimpen.
Vielleicht mag der Vincent sich hierzu auch mal zu Wort melden ... auf alle Fälle wäre dafür als Zurüstteil auch ein Absatzmarkt gegeben ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
wie geil ist das denn ???
Elektrikken hatte ich ja gar nicht auf´m Schirm ...
Danke für den Hinweis !!!
Da gibt es ja so manches Gothawagenzubehör, was man gebrauchen kann ...
Auf alle Fälle hilft das weiter.
Jetzt fehlt nur noch als transparentes Teil das gelbe "Blinker-Ei" (was bei den Düwags GT6/GT8 als Pärchen mit der mitlleren Chromblende als Blinkerleuchten verbaut war), um damit die Düwags von Lima / Rivarossi und Halling (Halling hat ja die Blinkerleucnten nur aufgedruckt) aufzupimpen.
Vielleicht mag der Vincent sich hierzu auch mal zu Wort melden ... auf alle Fälle wäre dafür als Zurüstteil auch ein Absatzmarkt gegeben ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- So 9. Aug 2026, 23:07
- Forum: Modellstraßenbahn
- Thema: Wartburgleuchten
- Antworten: 5
- Zugriffe: 5696
Re: Wartburgleuchten
Hallo Volker,
ich greif mal das nun schon 6 Jahre alte Thema aus der Versenkung auf ...
Hat sich beim Thema Wartburgleuchten etwas ergeben?
Ein Nordhäuser G4 ex Leipzig mit Radlagerausschnitten, dem AEG-Vorkriegshörnerautomaten & Wartburgleuchten am Heck (z.B. der Wagen 57) wäre mal noch ein Hingucker in der Vitrine ...
Der User "strabfreund" scheint ja leider hier nicht mehr aktiv zu sein ...
Grüße in den Harz ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
ich greif mal das nun schon 6 Jahre alte Thema aus der Versenkung auf ...
Hat sich beim Thema Wartburgleuchten etwas ergeben?
Ein Nordhäuser G4 ex Leipzig mit Radlagerausschnitten, dem AEG-Vorkriegshörnerautomaten & Wartburgleuchten am Heck (z.B. der Wagen 57) wäre mal noch ein Hingucker in der Vitrine ...
Der User "strabfreund" scheint ja leider hier nicht mehr aktiv zu sein ...
Grüße in den Harz ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- So 9. Aug 2026, 22:56
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Antriebsumbau eines roten Bochumers
- Antworten: 10
- Zugriffe: 898
Re: Antriebsumbau eines roten Bochumers
Guten Abend Volker,
freut mich, das mein Beitrag zum Antriebsumbau meines Bochumers aus dem Hause Lima / Rivarossi dich insperiert hat.
Zu den Qualitäten der Antriebe von Lima wurde schon genug gesagt.
Hin und wieder hat man einen Glückgriff ... aber wie ich schon schrieb, von meinen inzwischen zahlreichen GT6- / GT8-Modellen hab ich bisher nur einen dabei, der sauber fährt ... und das war mein erstes Modell ... die Bochumer Partytram, welche vor gut 22 Jahren den Weg zu mir fand ...
Leider hat da Rivarossi nichts spürbar dran geändert ... alle meine 5 Modelle von Rivarossi laufen gar nicht oder nur sehr sehr schlecht.
Umbauansätze zur Abhilfe gab es schon viele ... Einbau eines GT6- / GT8-Roco-Antriebes unter Beibehaltung der Original-Bodenplatte ... der Deluxe-Umrüstsatz von sb-modellbau, der leider vergriffene Umbausatz mit Hallingteilen von Skip-Tram oder halt die von mir dargestellte Variante mit der Bodenplatte von Guido Mandorf (Guido ... hab jetzt extra auf das "H" geachtet ...
).
Die neu entwickelten ALX-Antriebe aus dem Hause Halling hab ich noch nicht verbaut ... das nächste Atlas-Modell, das vor meinen Werkstatttoren wartet, wird diese dann mal bekommen.
Theoretisch kannst du diese ohnen weiteres verwenden, weil sie ja die gleiche Halterung an der Bodenplatte haben.
Jedoch mußt du unbedingt auf den Achsstand achten!
Beim direkten gefühlten Gewichtsvergleich von einem ALX-Paar mit nem E1-Antriebssatz, brachte letzterer mehr Reibungsgewicht auf die Räder ...
Nun aber zu deinen Fragen.
Im Forumsbereich "Top Thema 3D-Druck" wurden von allen bekannten 3D-Konstrukteuren deren Repertoire aufgeführt und dazu die Kontaktdaten von Ihnen.
Wenn meine Verlinkung jetzt klappt, solltest du damit direkt zu Guido Mandorfs Repertoire gelangen ...
https://www.modelltram.de/phpbb3/viewto ... 8#p7576018
Ansonsten kannst du ihn auch unter der Mailadresse seiner Homepage
info@tramspotters.de
erreichen.
So hatte ich von ihm bereits eine weitere GT6-Bodenplatte beziehen können. Die entstandenen Unkosten hatte ich ihm dann via PayPal problemlos beglichen.
Bitte jedoch aber auch etwas Geduld mitbringen ... Guido macht es auch nur als Hobby neben seiner beruflichen Tätigkeit.
Ich bin guter Hoffnung, das du eine Bodenplatte von ihm beziehen werden kannst.
Wenn ich es richtig gelesen habe, fährst du deine Strab auch auf H0m ... wenn also dein Bochumer GT6 somit auch umgespurt werden soll, bin ich mal gespannt, wie du das mit den Laufachsen im Jakobsdrehgestell lösen wirst.
Ich hatte erfolglos versucht, die original-Lima-Achsen umzuspuren ...
Wenn ich jetzt auf dem richtigen Stand der Dinge bin, sind derzeit die Tauschachsen von Hustra vergriffen.
Ein Anruf bei ihm würde da sicherlich weiterhelfen.
Ich habe das Telefonat mit ihm, vom Frühjahr diesen Jahres, noch in sehr sehr guter konstruktiver Erinnerung ...
Ich drücke dir die Daumen und würde mich über einen Bericht zum Antriebsumbau deines Bochumers, vielleicht mit ALX-Antrieben, freuen ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
freut mich, das mein Beitrag zum Antriebsumbau meines Bochumers aus dem Hause Lima / Rivarossi dich insperiert hat.
Zu den Qualitäten der Antriebe von Lima wurde schon genug gesagt.
Hin und wieder hat man einen Glückgriff ... aber wie ich schon schrieb, von meinen inzwischen zahlreichen GT6- / GT8-Modellen hab ich bisher nur einen dabei, der sauber fährt ... und das war mein erstes Modell ... die Bochumer Partytram, welche vor gut 22 Jahren den Weg zu mir fand ...
Leider hat da Rivarossi nichts spürbar dran geändert ... alle meine 5 Modelle von Rivarossi laufen gar nicht oder nur sehr sehr schlecht.
Umbauansätze zur Abhilfe gab es schon viele ... Einbau eines GT6- / GT8-Roco-Antriebes unter Beibehaltung der Original-Bodenplatte ... der Deluxe-Umrüstsatz von sb-modellbau, der leider vergriffene Umbausatz mit Hallingteilen von Skip-Tram oder halt die von mir dargestellte Variante mit der Bodenplatte von Guido Mandorf (Guido ... hab jetzt extra auf das "H" geachtet ...
Die neu entwickelten ALX-Antriebe aus dem Hause Halling hab ich noch nicht verbaut ... das nächste Atlas-Modell, das vor meinen Werkstatttoren wartet, wird diese dann mal bekommen.
Theoretisch kannst du diese ohnen weiteres verwenden, weil sie ja die gleiche Halterung an der Bodenplatte haben.
Jedoch mußt du unbedingt auf den Achsstand achten!
Beim direkten gefühlten Gewichtsvergleich von einem ALX-Paar mit nem E1-Antriebssatz, brachte letzterer mehr Reibungsgewicht auf die Räder ...
Nun aber zu deinen Fragen.
Im Forumsbereich "Top Thema 3D-Druck" wurden von allen bekannten 3D-Konstrukteuren deren Repertoire aufgeführt und dazu die Kontaktdaten von Ihnen.
Wenn meine Verlinkung jetzt klappt, solltest du damit direkt zu Guido Mandorfs Repertoire gelangen ...
https://www.modelltram.de/phpbb3/viewto ... 8#p7576018
Ansonsten kannst du ihn auch unter der Mailadresse seiner Homepage
info@tramspotters.de
erreichen.
So hatte ich von ihm bereits eine weitere GT6-Bodenplatte beziehen können. Die entstandenen Unkosten hatte ich ihm dann via PayPal problemlos beglichen.
Bitte jedoch aber auch etwas Geduld mitbringen ... Guido macht es auch nur als Hobby neben seiner beruflichen Tätigkeit.
Ich bin guter Hoffnung, das du eine Bodenplatte von ihm beziehen werden kannst.
Wenn ich es richtig gelesen habe, fährst du deine Strab auch auf H0m ... wenn also dein Bochumer GT6 somit auch umgespurt werden soll, bin ich mal gespannt, wie du das mit den Laufachsen im Jakobsdrehgestell lösen wirst.
Ich hatte erfolglos versucht, die original-Lima-Achsen umzuspuren ...
Wenn ich jetzt auf dem richtigen Stand der Dinge bin, sind derzeit die Tauschachsen von Hustra vergriffen.
Ein Anruf bei ihm würde da sicherlich weiterhelfen.
Ich habe das Telefonat mit ihm, vom Frühjahr diesen Jahres, noch in sehr sehr guter konstruktiver Erinnerung ...
Ich drücke dir die Daumen und würde mich über einen Bericht zum Antriebsumbau deines Bochumers, vielleicht mit ALX-Antrieben, freuen ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Mi 22. Jul 2026, 16:47
- Forum: Anlagen-Galerie
- Thema: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
- Antworten: 4
- Zugriffe: 639
Re: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
Hallo Guido,
ich hab es mir zugemutet.
Einfach kann ja jeder ...
Anfangs stand ich vor der Frage ... vorbildsgerecht über Oberleitung oder klassische Modellbahn mit 2-Leiter-Schiene ...
Ich hatte damals einen (hier sehr gut bekannten) Mentor, der mir zum Gleisselbstbau Mut machte, weil man damit durch die kürzeren Weichen- & Gleiskreuzungskonstruktionen ne Menge Platz sparen kann.
Ich hatte mir damals seine Anlage (mit vorbildlichen Oberleitungsbetrieb) auch sehr genau angeschaut und seinen Fahrbetrieb auf seiner Anlage mehrmals geniessen können.
Wenn mein damaliger Mentor es wünscht, darf er sich gern selbst outen ...
Trotz der Vorteile des Oberleitungsbetriebes hab ich mich bewusst dagegen entschieden, weil ich dann alle Handelsmodelle und Antriebe sofort verwenden / einsetzen kann.
Den Preis mit den dann notwendigen Isolationen der kurzschließenden Herzstücke bin ich bereit auf mich zu nehmen.
Als nächstes werd ich mich bald mit der Thematik Gleiseinpflasterung beschäftigen.
Will dazu verschiedene Methoden auf verschiedenen Gleisabschnitten ausprobieren.
Ist ja schließlich ein Versuchsträger ...
Das du auch eine Dreischienen-Anlage gebaut hast, hab ich auf´m Schirm ... doch leider viiiiieeeelll zu wenig Fotos von deinem Meisterstück bisher entdecken können ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
ich hab es mir zugemutet.
Einfach kann ja jeder ...
Anfangs stand ich vor der Frage ... vorbildsgerecht über Oberleitung oder klassische Modellbahn mit 2-Leiter-Schiene ...
Ich hatte damals einen (hier sehr gut bekannten) Mentor, der mir zum Gleisselbstbau Mut machte, weil man damit durch die kürzeren Weichen- & Gleiskreuzungskonstruktionen ne Menge Platz sparen kann.
Ich hatte mir damals seine Anlage (mit vorbildlichen Oberleitungsbetrieb) auch sehr genau angeschaut und seinen Fahrbetrieb auf seiner Anlage mehrmals geniessen können.
Wenn mein damaliger Mentor es wünscht, darf er sich gern selbst outen ...
Trotz der Vorteile des Oberleitungsbetriebes hab ich mich bewusst dagegen entschieden, weil ich dann alle Handelsmodelle und Antriebe sofort verwenden / einsetzen kann.
Den Preis mit den dann notwendigen Isolationen der kurzschließenden Herzstücke bin ich bereit auf mich zu nehmen.
Als nächstes werd ich mich bald mit der Thematik Gleiseinpflasterung beschäftigen.
Will dazu verschiedene Methoden auf verschiedenen Gleisabschnitten ausprobieren.
Ist ja schließlich ein Versuchsträger ...
Das du auch eine Dreischienen-Anlage gebaut hast, hab ich auf´m Schirm ... doch leider viiiiieeeelll zu wenig Fotos von deinem Meisterstück bisher entdecken können ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Sa 18. Jul 2026, 01:19
- Forum: Anlagen-Galerie
- Thema: vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
- Antworten: 4
- Zugriffe: 639
vor einer vorbildsnahen Anlage kommt zuerst der Gleisselbstbau ... mein Versuchsträger
Hallo in die Runde,
wenn man sich eine möglichst authentische vorbildsnahe Anlage bauen möchte, sollte man sich zu allererst mit der spezielleren Straßenbahnmaterie auseinander setzen.
Wenn man wie ich beim Vorbild seine Brötchen verdient, fällt das Vorbildsstudium zwar weg, aber das Modellstudium bleibt wegen der erheblichen Abweichung von der üblichen Modelleisenbahn, einem nicht erspart.
Den meisten von euch muß ich da nix erzählen, aber vielleicht liest der eine oder andere Interessierte "Neuling" hier mit, um schlauer zu werden ...
Für diese möchte ich an dieser Stelle den Rat geben, sich die leider nur noch antiquariatisch erhältlichen Bücher "Straßenbahn im Modell" von Matthias Vollstedt, im Alba-Verlag erschienen und "Die Modellbahnwerkstatt ... Straßenbahn im Modell" von Frank Muth, erschienen im transpress-Verlag, zuzulegen.
Im ersteren Buch fand ich sehr gut & verständlich den Modellbereich erläutert und im letzteren ist der Betriebsablauf vom Vorbild echt gut verständlich dargestellt.
Wenn man sich beide Bücher rein gezogen hat, hat man eine sehr gute Vorahnung, auf was man sich da einlässt & steht letztendlich vor den 4 großen Fragen, mit den man sich zwangsläufig auseinander setzen muß, wenn man am -ende Spaß statt Frust mit der Analge haben will.
Frage 1 ist relativ einfach ... welcher Maßstab soll´s werden?
Die meiste (Industrie-)Auswahl gibt´s in H0.
... zur Vereinfachung beziehen sich die weiteren Fragen inhaltlich auf den Maßstab H0 ...
Frage 2 dreht sich um das Rad- sowie Schienenprofil.
Ist man mit den handelsüblichen "NEM-Rädern" (wie sie z.B. Halling oder pmt verwendet) oder will man eher vorbildsgerechtere Räder mit kleinen Spurkranzhöhen (wie z.B. RP25)?
Direkt damit zusammen hängt die Frage nach dem Scheinenmaterial.
Vorbildsgerechte Rillenschienen verlangen mind. RP25-Räder ... sonst machen die Rillenschienen keinen großen Sinn & Freude ...
Eisenbahn(Vignol-)schienen gibt es in verschiedenen Höhen ... wer in Meterspur bauen will und auf Tillig-Gleismaterial zurückgreift, hat dann Code 75-Scheinen mit ca 2 mm Schienenhöhe in der Hand .. wem das bei der Handhabung zu klein ist, der kann auch Code 100-Schienen mit ca 2,5 mm Schienenhöhe verwenden. Mit diesem Schienenmaterial hat man den Vorteil, das man handelsübliche Modelle nach´m Kauf sofort auf´s Gleis stellen & losafhren kann (sofern man bei klassischem 2-Leiter-Schienen-System bleibt).
Frage 3 stellt einem vor die Frage nach dem minimalsten Radius in Kurven.
Denn beim Vorbild sind so manche Kurven echt eng ... und je enger Kurven auf einer Anlage ausfallen, umsomehr kann man Platz sparen.
Je enger der Kurvenradius wird, destso weniger kann man vorgefertigte gebogene Gleise nutzen.
Da sind wir dann schon beim Therma Gleisselbstbau ...
Im Allgmeinen haben sich im Maßstab H0 als Moindestradius 200 mm durchgesetzt, welche aber schon viele Modelle an ihre "Kotzgrenze" bringen.
Frage 4 ist die Gewissensfrage ... handelsübliche (echt lange) Eisenbahnweichen oder vorbildsgerechtere kürzere selbstgebaute Weichen mit an den Weichenzungen direkt anschließenden Kurven am abzweigenden Strang?
Für mich war Frage 1 schon entschieden, denn meine ersten "Industriemodelle" legte ich mir im Winter 1998 in Wien im Kundencenter der Wiener Linien zu ... also H0.
Frage 2 war nach dem Studium der beiden benannten Bücher auch relativ schnell entschieden ... NEM-Räder ... da muß ich nicht noch die handelsüblichen Antriebe umbauen und passend Vignolschienen Code 100 bzw 75.
Frage 3 wollt ich so richtig erst nach praktischen Test´s entscheiden ... ich wollt´s wirklich wissen, ob die 200 mm wirklich die unterste Grenze darstellen ...
Frage 4 war nach dem Kauf der ersten H0-Eisenbahnweiche entschieden ... für mich sehen die unter ner Modellstraßenbahn völlig unmöglich aus.
Und damit sind wir beim Thema Gleisselbstbau.
Ich entscheid für mich, mich in die Thematik auf einem Versuchsträger erst "reinzuarbeiten" und wenn das Ergebnis betriebstauglich ist, an einen Anlagenbau zu denken.
Denn nichts ist frustrierender, wenn für eine Anlage der Gleisplan steht, entsprechend die Gleise verlegt sind und immer wieder gerade im Bereich der Weichen & Gleiskreizungen alles "rausgeruppt" werden muß, weil´s nicht im Fahrbetrieb funktioniert ...
Also war damit die Idee zum Versuchsträger geboren, auf dem ich mich in der Thematik Weichen- & Gleiskreuzumgsselbstbau reinwurschteln & austoben kann. Zeitgleich soll er als "Probefahrstrecke" dienen.
Das heißt, die unmöglichsten Gleisfiguren, die man i.d.R. auf einer Anlage für einen stailen Aetriebsablauf nicht bauen würde, mußten abgebildet sein, die das Modell erfolgreich zu absolvieren hat, um sicher zu sein, das es auf einer "normalen" Anlage keine Probleme macht.
Ursprüngliche Idee war eine ins sich verschlungende 8 mit einen weiteren "Kleinen 8", die einen Zweirichtungsbetrieb ermöglicht.
Ich bin zwar H0-Straßenbahner aber ein "Spurweitenfetischisst".
Für mich kommt es nicht in Frage, das z.B. ein Leipziger Straßenbahnwagen auf dem selben Gleis fährt, wie einer von der Kirnitzschtalbahn ... es sei denn es ist ein 3-Schienengleis ... und damit sind wir bei der nächsten Herausforderung ... ich habe bis heute ganz wenige Anlagen mit 3-Schienengleisbetrieb gesehen.
Hat also kaum einer ... und darum will ich´s erst recht haben, um Modelle beider gängigen Spurweiten vorbildsgerecht fahren lassen zu können.
Genug des Textes ... hier das erste Bild ...
Beim Bau der zentralen 3-Schienen-Gleiskreuzung zeigte sich doch, das der Zweirichtungsbetrieb eine Isolierung aller Herzstücke erfordert was echt echt fummelig wurde und bei der Verkabelung noch mehr Chaos als, unbedingt nötig, verursachen würde ...
Damit starb die Idee mit dem Zweirichtungsbetrieb und erklärte meinen Versuchsträger zum reinen Einrichtungsbetrieb. Die auf dem Bild erkennbaren inneren Verbindungskurven der "Kleinen 8" waren damit überflüssig geworden & auf dem rechten Anlagenteil wurde diese durch Umsetzung der Weiche und Einbau einer weiteren Gleiskreuzung, zum Abstellgleis umfunktioniert.
Den Versuchsträger hatte ich schon zu Beginn des Jahrtausends gebaut ... dann kam es, wie es so im Leben halt kommt ... nach der passenden Frau waren bald auch die passenden Kinder da und das Hobby Modellstrab mußte erstmal hinten sich anstellen & der Versuchträger verschwand für gut 20 Jahre im Keller ...
Nun sind die letzten Kinder auch groß genug, das wieder mehr "Luft" für´s Hobby da ist.
Also wurde vor gut 2 Jahren der Versuchsträger aus´m Keller wieder raus geholt & es war festzustellen, das wie beim Vorbild, bei der Gleisanlage einige Sanierungsarbeiten durchzuführen sind, wenn diese gut 20 Jahre nicht nennenswert gepflegt werden ...
Sch... Vorbildstreue!
Dabei wurde gleich im markierten linken Anlagenteil im inneren Gleis das Gleisbild abgeändert, weil ich damit nicht glücklich war.
Normalspurzüge kann ich auf dem rechten Anlagenteil zwischenparken ... Meterspurzüge aber nicht. Und das störte mich ...
Am Ende kam dann das raus ...
Bei diesem Umbau konnte ich meine vor über 20 Jahren schon hart erarbeitete Weichenbautechnik, weiter verfeinern und teilweise erfolgreich abändern.
Auf diesem Foto kann man sehr gut an einer Stumpfweiche, dessen Weichenzungen irreperabel kaputt gingen & deshalb zu einer Gleiseinfädelung umgebaut wurde, das Herzstück erkennen, was damals mittels abgewinkelter Gleisstücke entstand und dabei mir sehr große Spurrillen entstanden.
... entsprechend poltern dann die Wagen darüber ...
Heute baue ich das anders ... erst wird das Kurvengleis gelegt, dann wird der Schienenkopf am Schnittpunkt mit dem geraden Gleisstrang eingeschnitten und auf am geraden Schienenstück der Scheinenfuß ... dann das geradde Schienenstück einlegen, fest verlöten, Isolationsschnitte setzen und zuletzt die Rille rausgeflext, bis kein Rad bzw Modell mehr hängen bleibt.
So entstehen nicht mehr solch riesigen Rillen in den Herzstücken ...
Hier noch ein Bild von meiner zentralen 3-Schiengleiskreuzung mit einer anschließenden Spitzweiche in alter Bauform, wo also die Spurrillen im Herzstück großzügig ausgefallen sind ...
Zum Abschluß meines Beitragsmarathons noch ein paar Eckdaten ...
Der Versuchsträger besteht aus zwei 2 gleichgroßen Teilen (60x70 cm), die zum Transport getrennt werden können.
Es sind Gleise in den Spurweiten H0 & H0m drauf verbaut.
Kleinster Radius (inneres Kurvengleis) ca 19-20 cm.
Größter Radius (äußeres Kurvengleis) ca 25 cm.
Gleismittelabstand ca 4,5 - 5 cm.
Wegen der (noch) fehlenden Oberleitung ist der traditionelle 2-Leiter-Schienenbetrieb logisch ergebend.
Alle 3 Spitzweichen sind angetrieben, die 2 Stumpfweichen sind vorbildsgerecht antriebslos und werden von den Zügen aufgeschnitten.
Alle 3-Schienenweichen haben immer einen Abzweig in einer Spurweite.
Jetzt bin ich mal auf eure Meinung gespannt ...
Achso ... hier noch ein Bild von der Anlagenseite, die viel zu selten gezeigt wird ...
So, jetzt ist aber wirklich das Ende meines Beitrages gekommen ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1 ...
wenn man sich eine möglichst authentische vorbildsnahe Anlage bauen möchte, sollte man sich zu allererst mit der spezielleren Straßenbahnmaterie auseinander setzen.
Wenn man wie ich beim Vorbild seine Brötchen verdient, fällt das Vorbildsstudium zwar weg, aber das Modellstudium bleibt wegen der erheblichen Abweichung von der üblichen Modelleisenbahn, einem nicht erspart.
Den meisten von euch muß ich da nix erzählen, aber vielleicht liest der eine oder andere Interessierte "Neuling" hier mit, um schlauer zu werden ...
Für diese möchte ich an dieser Stelle den Rat geben, sich die leider nur noch antiquariatisch erhältlichen Bücher "Straßenbahn im Modell" von Matthias Vollstedt, im Alba-Verlag erschienen und "Die Modellbahnwerkstatt ... Straßenbahn im Modell" von Frank Muth, erschienen im transpress-Verlag, zuzulegen.
Im ersteren Buch fand ich sehr gut & verständlich den Modellbereich erläutert und im letzteren ist der Betriebsablauf vom Vorbild echt gut verständlich dargestellt.
Wenn man sich beide Bücher rein gezogen hat, hat man eine sehr gute Vorahnung, auf was man sich da einlässt & steht letztendlich vor den 4 großen Fragen, mit den man sich zwangsläufig auseinander setzen muß, wenn man am -ende Spaß statt Frust mit der Analge haben will.
Frage 1 ist relativ einfach ... welcher Maßstab soll´s werden?
Die meiste (Industrie-)Auswahl gibt´s in H0.
... zur Vereinfachung beziehen sich die weiteren Fragen inhaltlich auf den Maßstab H0 ...
Frage 2 dreht sich um das Rad- sowie Schienenprofil.
Ist man mit den handelsüblichen "NEM-Rädern" (wie sie z.B. Halling oder pmt verwendet) oder will man eher vorbildsgerechtere Räder mit kleinen Spurkranzhöhen (wie z.B. RP25)?
Direkt damit zusammen hängt die Frage nach dem Scheinenmaterial.
Vorbildsgerechte Rillenschienen verlangen mind. RP25-Räder ... sonst machen die Rillenschienen keinen großen Sinn & Freude ...
Eisenbahn(Vignol-)schienen gibt es in verschiedenen Höhen ... wer in Meterspur bauen will und auf Tillig-Gleismaterial zurückgreift, hat dann Code 75-Scheinen mit ca 2 mm Schienenhöhe in der Hand .. wem das bei der Handhabung zu klein ist, der kann auch Code 100-Schienen mit ca 2,5 mm Schienenhöhe verwenden. Mit diesem Schienenmaterial hat man den Vorteil, das man handelsübliche Modelle nach´m Kauf sofort auf´s Gleis stellen & losafhren kann (sofern man bei klassischem 2-Leiter-Schienen-System bleibt).
Frage 3 stellt einem vor die Frage nach dem minimalsten Radius in Kurven.
Denn beim Vorbild sind so manche Kurven echt eng ... und je enger Kurven auf einer Anlage ausfallen, umsomehr kann man Platz sparen.
Je enger der Kurvenradius wird, destso weniger kann man vorgefertigte gebogene Gleise nutzen.
Da sind wir dann schon beim Therma Gleisselbstbau ...
Im Allgmeinen haben sich im Maßstab H0 als Moindestradius 200 mm durchgesetzt, welche aber schon viele Modelle an ihre "Kotzgrenze" bringen.
Frage 4 ist die Gewissensfrage ... handelsübliche (echt lange) Eisenbahnweichen oder vorbildsgerechtere kürzere selbstgebaute Weichen mit an den Weichenzungen direkt anschließenden Kurven am abzweigenden Strang?
Für mich war Frage 1 schon entschieden, denn meine ersten "Industriemodelle" legte ich mir im Winter 1998 in Wien im Kundencenter der Wiener Linien zu ... also H0.
Frage 2 war nach dem Studium der beiden benannten Bücher auch relativ schnell entschieden ... NEM-Räder ... da muß ich nicht noch die handelsüblichen Antriebe umbauen und passend Vignolschienen Code 100 bzw 75.
Frage 3 wollt ich so richtig erst nach praktischen Test´s entscheiden ... ich wollt´s wirklich wissen, ob die 200 mm wirklich die unterste Grenze darstellen ...
Frage 4 war nach dem Kauf der ersten H0-Eisenbahnweiche entschieden ... für mich sehen die unter ner Modellstraßenbahn völlig unmöglich aus.
Und damit sind wir beim Thema Gleisselbstbau.
Ich entscheid für mich, mich in die Thematik auf einem Versuchsträger erst "reinzuarbeiten" und wenn das Ergebnis betriebstauglich ist, an einen Anlagenbau zu denken.
Denn nichts ist frustrierender, wenn für eine Anlage der Gleisplan steht, entsprechend die Gleise verlegt sind und immer wieder gerade im Bereich der Weichen & Gleiskreizungen alles "rausgeruppt" werden muß, weil´s nicht im Fahrbetrieb funktioniert ...
Also war damit die Idee zum Versuchsträger geboren, auf dem ich mich in der Thematik Weichen- & Gleiskreuzumgsselbstbau reinwurschteln & austoben kann. Zeitgleich soll er als "Probefahrstrecke" dienen.
Das heißt, die unmöglichsten Gleisfiguren, die man i.d.R. auf einer Anlage für einen stailen Aetriebsablauf nicht bauen würde, mußten abgebildet sein, die das Modell erfolgreich zu absolvieren hat, um sicher zu sein, das es auf einer "normalen" Anlage keine Probleme macht.
Ursprüngliche Idee war eine ins sich verschlungende 8 mit einen weiteren "Kleinen 8", die einen Zweirichtungsbetrieb ermöglicht.
Ich bin zwar H0-Straßenbahner aber ein "Spurweitenfetischisst".
Für mich kommt es nicht in Frage, das z.B. ein Leipziger Straßenbahnwagen auf dem selben Gleis fährt, wie einer von der Kirnitzschtalbahn ... es sei denn es ist ein 3-Schienengleis ... und damit sind wir bei der nächsten Herausforderung ... ich habe bis heute ganz wenige Anlagen mit 3-Schienengleisbetrieb gesehen.
Hat also kaum einer ... und darum will ich´s erst recht haben, um Modelle beider gängigen Spurweiten vorbildsgerecht fahren lassen zu können.
Genug des Textes ... hier das erste Bild ...
Beim Bau der zentralen 3-Schienen-Gleiskreuzung zeigte sich doch, das der Zweirichtungsbetrieb eine Isolierung aller Herzstücke erfordert was echt echt fummelig wurde und bei der Verkabelung noch mehr Chaos als, unbedingt nötig, verursachen würde ...
Damit starb die Idee mit dem Zweirichtungsbetrieb und erklärte meinen Versuchsträger zum reinen Einrichtungsbetrieb. Die auf dem Bild erkennbaren inneren Verbindungskurven der "Kleinen 8" waren damit überflüssig geworden & auf dem rechten Anlagenteil wurde diese durch Umsetzung der Weiche und Einbau einer weiteren Gleiskreuzung, zum Abstellgleis umfunktioniert.
Den Versuchsträger hatte ich schon zu Beginn des Jahrtausends gebaut ... dann kam es, wie es so im Leben halt kommt ... nach der passenden Frau waren bald auch die passenden Kinder da und das Hobby Modellstrab mußte erstmal hinten sich anstellen & der Versuchträger verschwand für gut 20 Jahre im Keller ...
Nun sind die letzten Kinder auch groß genug, das wieder mehr "Luft" für´s Hobby da ist.
Also wurde vor gut 2 Jahren der Versuchsträger aus´m Keller wieder raus geholt & es war festzustellen, das wie beim Vorbild, bei der Gleisanlage einige Sanierungsarbeiten durchzuführen sind, wenn diese gut 20 Jahre nicht nennenswert gepflegt werden ...
Sch... Vorbildstreue!
Dabei wurde gleich im markierten linken Anlagenteil im inneren Gleis das Gleisbild abgeändert, weil ich damit nicht glücklich war.
Normalspurzüge kann ich auf dem rechten Anlagenteil zwischenparken ... Meterspurzüge aber nicht. Und das störte mich ...
Am Ende kam dann das raus ...
Bei diesem Umbau konnte ich meine vor über 20 Jahren schon hart erarbeitete Weichenbautechnik, weiter verfeinern und teilweise erfolgreich abändern.
Auf diesem Foto kann man sehr gut an einer Stumpfweiche, dessen Weichenzungen irreperabel kaputt gingen & deshalb zu einer Gleiseinfädelung umgebaut wurde, das Herzstück erkennen, was damals mittels abgewinkelter Gleisstücke entstand und dabei mir sehr große Spurrillen entstanden.
... entsprechend poltern dann die Wagen darüber ...
Heute baue ich das anders ... erst wird das Kurvengleis gelegt, dann wird der Schienenkopf am Schnittpunkt mit dem geraden Gleisstrang eingeschnitten und auf am geraden Schienenstück der Scheinenfuß ... dann das geradde Schienenstück einlegen, fest verlöten, Isolationsschnitte setzen und zuletzt die Rille rausgeflext, bis kein Rad bzw Modell mehr hängen bleibt.
So entstehen nicht mehr solch riesigen Rillen in den Herzstücken ...
Hier noch ein Bild von meiner zentralen 3-Schiengleiskreuzung mit einer anschließenden Spitzweiche in alter Bauform, wo also die Spurrillen im Herzstück großzügig ausgefallen sind ...
Zum Abschluß meines Beitragsmarathons noch ein paar Eckdaten ...
Der Versuchsträger besteht aus zwei 2 gleichgroßen Teilen (60x70 cm), die zum Transport getrennt werden können.
Es sind Gleise in den Spurweiten H0 & H0m drauf verbaut.
Kleinster Radius (inneres Kurvengleis) ca 19-20 cm.
Größter Radius (äußeres Kurvengleis) ca 25 cm.
Gleismittelabstand ca 4,5 - 5 cm.
Wegen der (noch) fehlenden Oberleitung ist der traditionelle 2-Leiter-Schienenbetrieb logisch ergebend.
Alle 3 Spitzweichen sind angetrieben, die 2 Stumpfweichen sind vorbildsgerecht antriebslos und werden von den Zügen aufgeschnitten.
Alle 3-Schienenweichen haben immer einen Abzweig in einer Spurweite.
Jetzt bin ich mal auf eure Meinung gespannt ...
Achso ... hier noch ein Bild von der Anlagenseite, die viel zu selten gezeigt wird ...
So, jetzt ist aber wirklich das Ende meines Beitrages gekommen ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1 ...
- Mi 8. Jul 2026, 04:48
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Antriebsumbau eines roten Bochumers
- Antworten: 10
- Zugriffe: 898
Re: Antriebsumbau eines roten Bochumers
Ich bitte gnädigst um Entschuldigung.
Ich hatte nicht nochmal nachgeguckt, sondern frei Kopf geschrieben.
Werde gern wieder auf dich zurückkommen ... da warten noch einige Limas auf ihrem Werkstattaufenthalt bei mir ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1 ...
Ich hatte nicht nochmal nachgeguckt, sondern frei Kopf geschrieben.
Werde gern wieder auf dich zurückkommen ... da warten noch einige Limas auf ihrem Werkstattaufenthalt bei mir ...
Micha
der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1 ...
- Sa 4. Jul 2026, 22:27
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Antriebsumbau eines roten Bochumers
- Antworten: 10
- Zugriffe: 898
Antriebsumbau eines roten Bochumers
Es ist Wochenende & das Sommerwetter legt mal eine Pause ein ...
Da findet man auch mal wieder Zeit, das Forum weiter mit Leben zu füllen.
Wie in meinem Umbau-Post vom Genfer Standartwagen bereit erwähnt, hat ziwschenzeitlich ein weiteres Meterspurfahrzeug die Werkstatt erfolgreich verlassen können.
Wie in der Betreffzeile angedeutet, ist es ein Bochumer GT6 in roter Stadtbahnlackierung (falls die Lackbezeichnung jetzt falsch ist, mögen mir die Rhein-Ruhrler bitte verzeihen) von Lima.
Ich muß gestehen, das ich an den GT6/GT8-Modelle von Lima großen Gefallen habe.
Wie die Vorbilder sind die Modelle (in meinenAugen) schnittig-gelungene formschöne Fahrzeuge.
Drum hab ich in den letzten Jahren, bei sich bietenden Gelegenheiten, meine Sammlung mit vielen Wunschmodellen aufgestockt.
Wenn ich aber nun (vor allem) die Limamodelle des GT6/GT8 in der Optik so lobe, muß auch die Schattenseite benannt sein.
Ich denke, diese bedarf keiner großen Erklärung ... die Antriebe.
Von meiner ganzen GT6/GT8-Sammlung fährt nur einer wirklich akzeptabel ... und das ist auch noch ausgerechnet mein erster gewesen ... die Bogíe-Tram.
Alle anderen ... leider auch die Rivarossi-Modelle (u.a. GT8 graz & Dortmund) ... haben entweder das berühmte Getriebeknarren im Antriebs-Drehgestell oder die bockigen Motoren.
Kurzum gesagt ... außen Hui - innen pfui ...
Für den bekannten sb-Umbausatz, der qualitativ - wie bei sb nicht anders zu erwarten - in der obersten Liga spielt, bin ich leider wieder mal in der falschen finanziellen Galaxie unterwegs.
Der Umbausatz von SKIP-Tram (?), auf Basis von Halling-Antriebsteilen hat mir damals sehr gefallen und lag preislich schon eher in meiner Dimension ...
Jedoch ist der Umbausatz leider nur in limitierter Stückzahl aufgelegt worden und schon lange nicht mehr erhältlich ...
Ob Rivarossi die H0m-Tauschachsen aus dem Lima-Programm mit übernommen hat, konnt ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Hin und wieder findest man mal welche von Lima in der berühmten Bucht ... die dann aber zu "ganz guten Preisen" den Besitzer wechseln ...
Und da gibt es ja noch HUSTRA ... der dankenswerter Weise selbst produzierte H0m-Tauschachsen im Programm für nen ordentlichen Taler hat ...
Nun standen schwere Entscheidungen ins Haus.
Tauschachsen kaufen, Glück mit dem Motor haben ... oder das SKIP-Tram-Umbauprinzip auf Halling-Antriebe?
Die Entscheidung fiel auf letztere Option.
Denn so kann dann der Lima GT6/GT8 gleichschnell mit den Halling-Düwags zusammen schwimmen ... und das ist mir wichtig!
Also ging es im Mai letzten Jahres los, nachdem ich in der Bucht eine "Mahndorfsche" GT6-Grundplatte für Halling-Antribe sehr günstig erhaschen konnte ...
Ich hoffe, der Guido Mahndorf verzeiht mir den Spitznamen für seine Grundplatte .. aber ich find den so treffend einprägsam.
Einen ausdrücklichen Dank & gezollten Respekt an dieser Stelle an dich, Guido!
Dein Reportoire an 3-D-Modellen ist für uns Modellstraßenbahner ein Segen ...
Zurück zum Modell.
Ich dachte, das wird ne einfache Nummer ... dachte ...
Hier die Ausgangsbasis.
Ein roter Lima-GT6, ein Halling E1-Antrieb für die Souveniermodelle und die Grundplatte von Guido Ach ja .. und das Jakobsdrehgestell von Lima noch mit den H0-Achsen ...
Die ursprüngliche Idee, die Laufachsen im Jakobsdrehgestell einfach auf H0m zusammen zu rücken, erwieß sich als Schnapsidee.
Eine Radscheibe jeweils pro Achse wollte pardou sich nicht bewegen.
Eher verbog ich beim zusammenpressen die Achsen, als die Radscheibe bewegt zu bekommen ...
Projekt bei Seite schieben und bei passenden Gelegenheiten nach Lösungsansätzen für das Jakobsdrehgestell suchen.
Ein Anruf bei HUSTRA einen knappen Monat später wegen anderer Zurüstteile ergab bei der Gelegenheit, das er mir durchaus auch von dem angebotenen kompletten Achstauschsatz für die Limas, einzelne Laufachsen verkaufen könne.
Also 4 H0m-Tauschachsen für ca 20 € bestellt (eine zweite "Mahndorfsche" Grundplatte für den den nächsten Lima hab ich ja noch da ...) und schon gings ans zusammen setzen der Bauteile ...
Wem fällt auf, das die Radscheiben von Halling und Lima / HUSTRA verschiedene Durchmesser haben?
Dank Guidos Qualitätsarbeit beim konstruieren der Grundplatte fällt das nicht sofort auf ...
Weiter geht´s mit dem farblichen Arrangement der Bauteile.
Sehr gut weitergeholfen hatte mir eine Homepage eines Bochumers, der sehr leidenschaftlich auf die einzelnen Unterschiede der einzelnen GT6-Serien eingegangen ist.
So konnte ich den Innenraum farblich dem Vorbild vom Wagen 46 anpassen.
Grüne Kunstsoffsitze im Fahrgastraum und grau-weiße Innenverkleidung des Wagenkastens.
Da ich perspektivisch die Modelle auch mal beleuchten möchte, war eine Lackierung der Innenseite, um später ein durchscheinen zu vermeiden, obligatorisch ...
Nachdem alles durchgetrocknet war, Sommerfeldt-Schere mit Doppelschleifstück drauf und dann alles zusammen setzen. Lange hab ich wegen den Drehgestelllblenden gegrübelt.
Die von Lima sind plastischer und dimensionaler als wie die von Halling und gefallen mir auch besser.
Aber ich wollt jetzt nicht auch noch anfangen, die Lima-Blenden auf die Halling-Drehgestelle zu fummeln.
Ich lasse es lieber so, denn den Unterschied siehste ja wirklich nur in der "ich lieg auf der Modellstraße"-Perspektive ...
Dafür kann man um so schöner den farblich gestalteten Innenraum durch die Fenster erkennen .. hätt ich so nicht gedacht ...
Dann noch von HUSTRA ne Albertkupplung aus Messing vorbildlich kuppelfähig herrichten und farblich behandeln ...
... einbauen ... passt!
Das Kuppeleisen habe ich aus 0,4 mm Sommerfeldraht nachgebogen und dabei den Kuppelbolzen extra verlängert, damit er unten etwas raus guckt und wenn mal der Wagen 46 was schleppen muss, eine betriebssichere formschlüssige Verbindung dann vorliegt.
Und damit das Kuppeleisen mir nicht "flöten" geht, hat es ne Sicherungskette aus Zwirn nachgebildet, angelgegt bekommen.
Den Scheinwerfereinsatz hab ich bewusst noch nicht eingesetzt, weil ich ja noch perspektivisch ne Beleuchtung einbauen will und kleinste Feinheiten außen am Wagenkasten, wie z.B. orangene Blinkerkappen, auch noch auf mich warten.
Hab aber noch kein Plan, wie ich die seitlichen Blinkerkappen orange und das Mittelteil silber mache ...
Um so einfacher ich den Wagenkasten dann kurzfristig von der Bodenplatte bekomme, wenn es soweit ist, umso besser ...

Die Probefahrten hat der 46 in diesem Frühjahr dann auch erfolgreichst ohne ein kleinstes Problem absolviert.
Nun kann der nächste Lima/Rivarossi folgen ...
Ich hoffe, das diesmal meine Bilder im Beitrag nicht so erschlagend wirken ... diesmal hab ich deren Größen auf´m Taschenfernspecher verkleinert, bis die Dateigröße passte ...
Warum bekommen ich eigentlich nur 6 Bilder in einen Post rein gepackt?
Vielleicht kann mich einer da schlauer machen ...
Grüße aus dem diesmal angenehm frisch temperierten Berlin ...
Micha, der Funkenschrauber in 1:87 und 1:1 ...
Da findet man auch mal wieder Zeit, das Forum weiter mit Leben zu füllen.
Wie in meinem Umbau-Post vom Genfer Standartwagen bereit erwähnt, hat ziwschenzeitlich ein weiteres Meterspurfahrzeug die Werkstatt erfolgreich verlassen können.
Wie in der Betreffzeile angedeutet, ist es ein Bochumer GT6 in roter Stadtbahnlackierung (falls die Lackbezeichnung jetzt falsch ist, mögen mir die Rhein-Ruhrler bitte verzeihen) von Lima.
Ich muß gestehen, das ich an den GT6/GT8-Modelle von Lima großen Gefallen habe.
Wie die Vorbilder sind die Modelle (in meinenAugen) schnittig-gelungene formschöne Fahrzeuge.
Drum hab ich in den letzten Jahren, bei sich bietenden Gelegenheiten, meine Sammlung mit vielen Wunschmodellen aufgestockt.
Wenn ich aber nun (vor allem) die Limamodelle des GT6/GT8 in der Optik so lobe, muß auch die Schattenseite benannt sein.
Ich denke, diese bedarf keiner großen Erklärung ... die Antriebe.
Von meiner ganzen GT6/GT8-Sammlung fährt nur einer wirklich akzeptabel ... und das ist auch noch ausgerechnet mein erster gewesen ... die Bogíe-Tram.
Alle anderen ... leider auch die Rivarossi-Modelle (u.a. GT8 graz & Dortmund) ... haben entweder das berühmte Getriebeknarren im Antriebs-Drehgestell oder die bockigen Motoren.
Kurzum gesagt ... außen Hui - innen pfui ...
Für den bekannten sb-Umbausatz, der qualitativ - wie bei sb nicht anders zu erwarten - in der obersten Liga spielt, bin ich leider wieder mal in der falschen finanziellen Galaxie unterwegs.
Der Umbausatz von SKIP-Tram (?), auf Basis von Halling-Antriebsteilen hat mir damals sehr gefallen und lag preislich schon eher in meiner Dimension ...
Jedoch ist der Umbausatz leider nur in limitierter Stückzahl aufgelegt worden und schon lange nicht mehr erhältlich ...
Ob Rivarossi die H0m-Tauschachsen aus dem Lima-Programm mit übernommen hat, konnt ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Hin und wieder findest man mal welche von Lima in der berühmten Bucht ... die dann aber zu "ganz guten Preisen" den Besitzer wechseln ...
Und da gibt es ja noch HUSTRA ... der dankenswerter Weise selbst produzierte H0m-Tauschachsen im Programm für nen ordentlichen Taler hat ...
Nun standen schwere Entscheidungen ins Haus.
Tauschachsen kaufen, Glück mit dem Motor haben ... oder das SKIP-Tram-Umbauprinzip auf Halling-Antriebe?
Die Entscheidung fiel auf letztere Option.
Denn so kann dann der Lima GT6/GT8 gleichschnell mit den Halling-Düwags zusammen schwimmen ... und das ist mir wichtig!
Also ging es im Mai letzten Jahres los, nachdem ich in der Bucht eine "Mahndorfsche" GT6-Grundplatte für Halling-Antribe sehr günstig erhaschen konnte ...
Ich hoffe, der Guido Mahndorf verzeiht mir den Spitznamen für seine Grundplatte .. aber ich find den so treffend einprägsam.
Einen ausdrücklichen Dank & gezollten Respekt an dieser Stelle an dich, Guido!
Dein Reportoire an 3-D-Modellen ist für uns Modellstraßenbahner ein Segen ...
Zurück zum Modell.
Ich dachte, das wird ne einfache Nummer ... dachte ...
Hier die Ausgangsbasis.
Ein roter Lima-GT6, ein Halling E1-Antrieb für die Souveniermodelle und die Grundplatte von Guido Ach ja .. und das Jakobsdrehgestell von Lima noch mit den H0-Achsen ...
Die ursprüngliche Idee, die Laufachsen im Jakobsdrehgestell einfach auf H0m zusammen zu rücken, erwieß sich als Schnapsidee.
Eine Radscheibe jeweils pro Achse wollte pardou sich nicht bewegen.
Eher verbog ich beim zusammenpressen die Achsen, als die Radscheibe bewegt zu bekommen ...
Projekt bei Seite schieben und bei passenden Gelegenheiten nach Lösungsansätzen für das Jakobsdrehgestell suchen.
Ein Anruf bei HUSTRA einen knappen Monat später wegen anderer Zurüstteile ergab bei der Gelegenheit, das er mir durchaus auch von dem angebotenen kompletten Achstauschsatz für die Limas, einzelne Laufachsen verkaufen könne.
Also 4 H0m-Tauschachsen für ca 20 € bestellt (eine zweite "Mahndorfsche" Grundplatte für den den nächsten Lima hab ich ja noch da ...) und schon gings ans zusammen setzen der Bauteile ...
Wem fällt auf, das die Radscheiben von Halling und Lima / HUSTRA verschiedene Durchmesser haben?
Dank Guidos Qualitätsarbeit beim konstruieren der Grundplatte fällt das nicht sofort auf ...
Weiter geht´s mit dem farblichen Arrangement der Bauteile.
Sehr gut weitergeholfen hatte mir eine Homepage eines Bochumers, der sehr leidenschaftlich auf die einzelnen Unterschiede der einzelnen GT6-Serien eingegangen ist.
So konnte ich den Innenraum farblich dem Vorbild vom Wagen 46 anpassen.
Grüne Kunstsoffsitze im Fahrgastraum und grau-weiße Innenverkleidung des Wagenkastens.
Da ich perspektivisch die Modelle auch mal beleuchten möchte, war eine Lackierung der Innenseite, um später ein durchscheinen zu vermeiden, obligatorisch ...
Nachdem alles durchgetrocknet war, Sommerfeldt-Schere mit Doppelschleifstück drauf und dann alles zusammen setzen. Lange hab ich wegen den Drehgestelllblenden gegrübelt.
Die von Lima sind plastischer und dimensionaler als wie die von Halling und gefallen mir auch besser.
Aber ich wollt jetzt nicht auch noch anfangen, die Lima-Blenden auf die Halling-Drehgestelle zu fummeln.
Ich lasse es lieber so, denn den Unterschied siehste ja wirklich nur in der "ich lieg auf der Modellstraße"-Perspektive ...
Dafür kann man um so schöner den farblich gestalteten Innenraum durch die Fenster erkennen .. hätt ich so nicht gedacht ...
Dann noch von HUSTRA ne Albertkupplung aus Messing vorbildlich kuppelfähig herrichten und farblich behandeln ...
... einbauen ... passt!
Das Kuppeleisen habe ich aus 0,4 mm Sommerfeldraht nachgebogen und dabei den Kuppelbolzen extra verlängert, damit er unten etwas raus guckt und wenn mal der Wagen 46 was schleppen muss, eine betriebssichere formschlüssige Verbindung dann vorliegt.
Und damit das Kuppeleisen mir nicht "flöten" geht, hat es ne Sicherungskette aus Zwirn nachgebildet, angelgegt bekommen.
Den Scheinwerfereinsatz hab ich bewusst noch nicht eingesetzt, weil ich ja noch perspektivisch ne Beleuchtung einbauen will und kleinste Feinheiten außen am Wagenkasten, wie z.B. orangene Blinkerkappen, auch noch auf mich warten.
Hab aber noch kein Plan, wie ich die seitlichen Blinkerkappen orange und das Mittelteil silber mache ...
Um so einfacher ich den Wagenkasten dann kurzfristig von der Bodenplatte bekomme, wenn es soweit ist, umso besser ...
Die Probefahrten hat der 46 in diesem Frühjahr dann auch erfolgreichst ohne ein kleinstes Problem absolviert.
Nun kann der nächste Lima/Rivarossi folgen ...
Ich hoffe, das diesmal meine Bilder im Beitrag nicht so erschlagend wirken ... diesmal hab ich deren Größen auf´m Taschenfernspecher verkleinert, bis die Dateigröße passte ...
Warum bekommen ich eigentlich nur 6 Bilder in einen Post rein gepackt?
Vielleicht kann mich einer da schlauer machen ...
Grüße aus dem diesmal angenehm frisch temperierten Berlin ...
Micha, der Funkenschrauber in 1:87 und 1:1 ...
- So 28. Jun 2026, 13:22
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Genfer Standartwagenzug Part 2
- Antworten: 14
- Zugriffe: 1084
Re: Genfer Standartwagenzug Part 2
Hallo Rolfuwe,
mit MS-Paint hab ich die Bilder vom Genfer Standartwagenzug bearbeitet / verkleinert.
Dabei war es für mich umständlich, das ich immer erst das Bild / die Datei speichern musste, um die aktuelle Dateigröße sehen zu können ...
Ganz sicher liegt die Ursache mit der Umständlichkeit bei mir und nicht beim Programm ...
Da hilft nur üben, üben, üben & durchwurschdeln ...
Hier mal ein kleines Stell-dich-ein von Normal- & Meterspurigen Fahrzeugen und zugleich ein Bildbearbeitungstest ...
... bei dem Wetter macht basteln kein Spaß ...
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
mit MS-Paint hab ich die Bilder vom Genfer Standartwagenzug bearbeitet / verkleinert.
Dabei war es für mich umständlich, das ich immer erst das Bild / die Datei speichern musste, um die aktuelle Dateigröße sehen zu können ...
Ganz sicher liegt die Ursache mit der Umständlichkeit bei mir und nicht beim Programm ...
Da hilft nur üben, üben, üben & durchwurschdeln ...
Hier mal ein kleines Stell-dich-ein von Normal- & Meterspurigen Fahrzeugen und zugleich ein Bildbearbeitungstest ...
... bei dem Wetter macht basteln kein Spaß ...
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Sa 27. Jun 2026, 21:11
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Genfer Standartwagenzug Part 2
- Antworten: 14
- Zugriffe: 1084
Re: Genfer Standartwagenzug Part 2
Ich muß gestehen, das das bloße schreiben hier mit dem Taschenfernsprecher schon echt anstrengend ist ...
Bilder hoch laden mit dem Taschenfernsprecher ist schon fast ne Katastrophe & hab ich inzwischen aufgegeben.
Das mach ich dann mit'n Laptop ... da hab ich wenigstens ne Maus & ne echte Tastatur in den Fingern ...
Micha
Bilder hoch laden mit dem Taschenfernsprecher ist schon fast ne Katastrophe & hab ich inzwischen aufgegeben.
Das mach ich dann mit'n Laptop ... da hab ich wenigstens ne Maus & ne echte Tastatur in den Fingern ...
Micha
- Sa 27. Jun 2026, 13:23
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Genfer Standartwagenzug Part 2
- Antworten: 14
- Zugriffe: 1084
Re: Genfer Standartwagenzug Part 2
Danke für den Tip, Manfred.
Ich werd's ausprobieren.
Schwitzt heut nicht zu dolle!
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1

Ich werd's ausprobieren.
Schwitzt heut nicht zu dolle!
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- Fr 26. Jun 2026, 11:27
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Genfer Standartwagenzug Part 2
- Antworten: 14
- Zugriffe: 1084
Re: Genfer Standartwagenzug Part 2
Hallo Stefan,
Danke für das Lob.
Der Kontrast zwischen Tw und Bw ist ja auch von mir bewusst als "Eyecatcher" so deutlich von mir beabsichtigt gewesen, weil dieser sofort in´s Auge springt ...
Es freut mich, das meine kleine Lösungsidee zur Wagenkastenbefestigung an der Bodenplatte zum Nachahmen insperiert.
Schlicht, einfach ... aber effektiv.
Und unser Hobby sollte davon leben, das Problemlösungsideen geteilt werden.
Ich werd bald den nächsten Wagen hier präsentieren ... wenn ich das mit den Taschenfernsprecher-Fotos auf passende Größe für das Forum herunter scalieren endlich mal einfach hinbekomme ...
Irgendwie stell ich mich da noch zu doof an ...
Ich kann aber mal verraten, das in der Werkstatt derzeit aus dem Hause ATLAS ein Nürnberger Zeppelin und das Berner Dampftram ihren Inbetriebnahmen entgegenstreben ...
Es gibt also viel zu tun ...
in diesem Sinne ...
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
Danke für das Lob.
Der Kontrast zwischen Tw und Bw ist ja auch von mir bewusst als "Eyecatcher" so deutlich von mir beabsichtigt gewesen, weil dieser sofort in´s Auge springt ...
Es freut mich, das meine kleine Lösungsidee zur Wagenkastenbefestigung an der Bodenplatte zum Nachahmen insperiert.
Schlicht, einfach ... aber effektiv.
Und unser Hobby sollte davon leben, das Problemlösungsideen geteilt werden.
Ich werd bald den nächsten Wagen hier präsentieren ... wenn ich das mit den Taschenfernsprecher-Fotos auf passende Größe für das Forum herunter scalieren endlich mal einfach hinbekomme ...
Irgendwie stell ich mich da noch zu doof an ...
Ich kann aber mal verraten, das in der Werkstatt derzeit aus dem Hause ATLAS ein Nürnberger Zeppelin und das Berner Dampftram ihren Inbetriebnahmen entgegenstreben ...
Es gibt also viel zu tun ...
in diesem Sinne ...
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 & 1:1
- So 21. Jun 2026, 21:26
- Forum: Fahrzeug-Galerie
- Thema: Genfer Standartwagenzug Part 2
- Antworten: 14
- Zugriffe: 1084
Re: Genfer Standartwagenzug Part 2
Hallo Hans-Peter,
Danke für das Lob!
Tatsächlich hatte ich irgendwo in den weiten des www ein Bild gefunden, wo hinter einem gepflegten Tw ein runter gerockter Bw lief, der wohl kurz vor seiner Abstellung stand ...
Dem Fotograf gelang nur ein "Nachschuß", weil er bei dessen Anblick zuerst an eine optische Täuschung dachte ...
Ob der Bw ein ex Luzerner Umbau-Bw oder ein original Genfer Bw war, entzieht sich meiner Kenntniss ... dieses für die Schweiz doch eher untypische Bild eines herunter gerockten Wagens stand aber am Ende faszinierend allgemein Pate.
Daher habe ich einen frisch hauptuntersuchten Tw mit einem kurz vor der Abstellung befindlichen heruntergerockten Umbau-Bw jetzt in meinem Repertoire.
140 € für nen Standart-Bw einer bekannten schweizer Firma ist wirklich ein Schnäppchen!
Glückwunsch!
Ich selbst beobachte schon lange in einer namenhaften Bucht, das bestimmte Atlas-Modelle wie Sand am Meer "rum liegen", andere kaum auftauchen oder inzwischen ordentliche Preise auf dem deutschen Teil der Bucht erreichen.
Meinen Genfer Standart-Tw hab ich zusammen mit noch anderen Modellen aus dem gleichem Hause, in der Bucht in Italien geordert.
Von dem Genfer alleine 3 Stück (Bastelersatzteillager mit einkalkuliert), das am Ende das hohe Porto aus Italien durch die Stückzahlen sich armortisieren konnte.
Ansonsten erwerbe ich auch gerne Atlas-Konvolute ... denn die Erfahrung hat gezeigt, das man für ein Modell am besten 1-2 Ersatzteillager mit vorrätig hat, falls was beim basteln schief läuft ...
Allerdings lagert dadurch auch das eine oder andere Atlas-Modell bei mir, das nicht meinem "Beuteschema" entspricht.
Vor allem die französischen Modelle und die Hong-Kong-Doppeldecker ...
Wenn jemand Interesse hat, gerne eine PN.
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 und 1:1
Danke für das Lob!
Tatsächlich hatte ich irgendwo in den weiten des www ein Bild gefunden, wo hinter einem gepflegten Tw ein runter gerockter Bw lief, der wohl kurz vor seiner Abstellung stand ...
Dem Fotograf gelang nur ein "Nachschuß", weil er bei dessen Anblick zuerst an eine optische Täuschung dachte ...
Ob der Bw ein ex Luzerner Umbau-Bw oder ein original Genfer Bw war, entzieht sich meiner Kenntniss ... dieses für die Schweiz doch eher untypische Bild eines herunter gerockten Wagens stand aber am Ende faszinierend allgemein Pate.
Daher habe ich einen frisch hauptuntersuchten Tw mit einem kurz vor der Abstellung befindlichen heruntergerockten Umbau-Bw jetzt in meinem Repertoire.
140 € für nen Standart-Bw einer bekannten schweizer Firma ist wirklich ein Schnäppchen!
Glückwunsch!
Ich selbst beobachte schon lange in einer namenhaften Bucht, das bestimmte Atlas-Modelle wie Sand am Meer "rum liegen", andere kaum auftauchen oder inzwischen ordentliche Preise auf dem deutschen Teil der Bucht erreichen.
Meinen Genfer Standart-Tw hab ich zusammen mit noch anderen Modellen aus dem gleichem Hause, in der Bucht in Italien geordert.
Von dem Genfer alleine 3 Stück (Bastelersatzteillager mit einkalkuliert), das am Ende das hohe Porto aus Italien durch die Stückzahlen sich armortisieren konnte.
Ansonsten erwerbe ich auch gerne Atlas-Konvolute ... denn die Erfahrung hat gezeigt, das man für ein Modell am besten 1-2 Ersatzteillager mit vorrätig hat, falls was beim basteln schief läuft ...
Allerdings lagert dadurch auch das eine oder andere Atlas-Modell bei mir, das nicht meinem "Beuteschema" entspricht.
Vor allem die französischen Modelle und die Hong-Kong-Doppeldecker ...
Wenn jemand Interesse hat, gerne eine PN.
Micha ... der Funkenschrauber in 1:87 und 1:1